19.04.2014

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"Frank V." an den Landesbühnen Sachsen
An den Landesbühnen Sachsen wird derzeit Erpressung von Kunden und...

"Der Besuch der alten Dame" am Deutschen Theater Berlin
"Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell."...

Rückblick: "Nachtgeknister" am Düsseldorfer Schauspielhaus
"Die Lust der Grimm-Zeit, sich schaurig-schön zu gruseln, ist bis heute...

Zum Wiederentdecken: "Fletsch" von Marc Schubring, Wolfgang Adenberg und Holger Hauer
Dass Werwölfe exzellent küssen können, ist ja eigentlich eine allgemein...

Rückblick Leipziger Buchmesse
Neues von unseren Partnern der Buchverlage: Mit Spannung wird Christian...

Neu bei FBE: Claudia Tondl
Die 1980 in Wien geborene Autorin Claudia Tondl schafft es in ihren Stücken,...

Rückblick: "Jeder stirbt für sich allein" am Theater Erlangen
Am 13. März kam Hans Falladas Roman Jeder stirbt für sich allein in der...

UA: "Nichts von mir" von Arne Lygre am Stadsteatern Stockholm
Sie sind froh, dass sie sich getroffen haben, sagen sie später. Nie hätte sie...

"Das Geheimnis des Edwin Drood" am Staatstheater Wiesbaden
Auf Mördersuche kann sich am 12. April das Publikum des Hessischen...

UA: Oliver Kluck und Andreas Altmann am Schauspielhaus Graz
Die viel beachteten Autobiografie von Andreas Altmann, Das Scheißleben meines...

Neu bei FBE: "Das kunstseidene Mädchen" von Rainer Bielfeldt, Carsten Golbeck und Irmgard Keun
"Ein durch und durch originelles Buch, das den Leser unwiderstehlich in...


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"Frank V." an den Landesbühnen Sachsen

Produktionsbild Landesbühnen Sachsen

 

An den Landesbühnen Sachsen wird derzeit Erpressung von Kunden und Mitarbeitern, Aktenschwindel, Bilanzfälschung, Versicherungsbetrug sowie Mord und Totschlag geübt. So richtig los gehts damit dann ab dem 19. April, wenn Friedrich Dürrenmatts musikalische Komödie Frank V. Premiere feiert. Das Bühnengeschehen dirigiert Arne Retzlaff und am Pult hat Hans-Peter Preu das Sagen.

Dürrenmatt entwarf vor über 50 Jahren mit seiner "Oper einer Privatbank" eine groteske Schilderung der Praktiken einer Bankiersfamilie und eine makabre Vorwegnahme aktueller Verhältnisse. Frank V. ist Chef einer Privatbank. Seit Familiengedenken sind kriminelle Machenschaften die Grundlage seiner Geschäfte. Da die Bank vor dem Ruin steht, beschließt er, zum Schein zu sterben und, von Steuerbehörden und Gläubigern erlöst, seinen Lebensabend zu genießen. Doch dann läuft alles aus dem Ruder ...

Friedrich Dürrenmatt schrieb sein Stück 1959, vordergründig als heitere Komödie mit Musik des Schweizer Operettenkomponisten Paul Burkhard. Doch in Zeiten der Bankenkrisen und fiskalen Imageverluste zeigt sich Dürrenmatts Scharfsichtigkeit und Doppelbödigkeit hochaktuell.

25.03.2014

Stücke zu dieser Nachricht:
Frank V.

Autoren zu dieser Nachricht:
Dürrenmatt, Friedrich
Burkhard, Paul