16.08.2017

Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke

Kommissar Gordon - Der erste Fall
von Ulf Nilsson

Bestimmt wird alles gut
von Kirsten Boie und Konstanze Kappenstein

Einsam und Esmeralda
von Martina Montelius

Gebückt und windschief auf Sturmesfittichen (Juller)
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Strafraumszenen
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Die 9 Fridas
von Kaite O'Reilly

Heimat ist kein Ort
von Olivier Garofalo

Das neue Jerusalem
von Arna Aley

Der letzte Europäer
von Martina Clavadetscher

Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen
von Anja Hilling

American Hotel
von Sara Stridsberg

Lass dich sein
von Arne Lygre

Dienstags bei Kaufland
von Emmanuel Darley

Begleiterscheinungen
von Peter Buchholz

Alles was Sie wollen
von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Vor dem Entschwinden
von Florian Zeller

Rasputin
von Paul Graham Brown

Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte
von James Matthew Barrie , Leonard Bernstein und Erich Kästner

Ein Mann geht durch die Wand
von Didier van Cauwelaert , Michel Legrand und Marcel Aymé

Lazarus
von David Bowie und Enda Walsh

Die Familie, die über alles reden konnte
von Christian Lollike

Jenseits der blauen Grenze
von Dorit Linke

Mein Freund Salim
von Uticha Marmon

Inside IS
von Yüksel Yolcu

WiLd!
von Evan Placey

Widerfahrnis
von Bodo Kirchhoff

djihad
von Volker Schmidt

Silberflügel
von Anja Tuckermann , Frank Becker und Kenneth Oppel

So bin ich nicht (Gretas Storys)
von Anneliese Mackintosh

Broken German
von Tomer Gardi

Feuer fangen
von Luc Tartar

All you can eat - Variationen des Verschlingens
von Ariane Koch

Wiegenlied für Baran
von Joël László

Jeunesse dorée
von Johannes Hoffmann

Umständliche Rettung
von Martina Clavadetscher

Massiver Kuss
von Anja Hilling

Gesunde Beziehungen
von Evan Placey

Flug BU21
von Stuart Slade

Straight
von Scott Elmegreen und Drew Fornarola

Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
von Ralf Westhoff

Die gefälschte Wahrheit
von Peter Buchholz

Der Familienrat oder Mama muss weg
von Morgan Spillemaecker und Amanda Sthers

Das Gewissen vergisst nie
von Sébastien Azzopardi und Sacha Danino

platz.an.der.sonne.com
von Agnès Besse und Daniel Besse

Die Rechnung
von Clément Michel

Besser schlichten als richten
von Chloé Lambert

Tochter bleibt Tochter
von Agatha Christie

Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
von Agatha Christie

Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers.
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Oscar Straus

 

Oscar Straus, schon zu Lebzeiten eine international gefeierte Größe, erlebt in jüngster Zeit mit seinen ironischen wie eleganten Großstadtoperetten eine fulminante Renaissance.

Bereits in der dritten Spielzeit wird am 23. Oktober an der Komischen Oper Berlin die chaotisch-geniale Zwei-Mann/Frau-Version von Eine Frau, die weiß, was sie will mit Max Hopp und Dagmar Manzel in 20 verschiedenen Rollen wieder aufgenommen. Regie: Barrie Kosky, ML: Adam Benzwi. Die Produktion war bereits mehrfach als Gastspiel eingeladen, u.a. an der Hamburgischen Staatsoper und der Staatsoperette Dresden.
Ebenfalls an der Komischen Oper Berlin brilliert derzeit Dagmar Manzel auch als berlinernde Cleopatra in "Die Perlen der Cleopatra" – Straus’ vom Bohei um die Entdeckung des Tutanchamun-Grabes inspirierte Jux-Operette. Am Stadttheater Baden bei Wien wiederum kommt ab dem 21. April 2018 Eine Frau, die weiß, was sie will auf die Bühne. Regie: Alexander Kuchinka, ML: Oliver Ostermann.

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt ab Dezember 2017 Wagners schwerer Opern-Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" Straus’ lockerleichte Offenbachiade Die lustigen Nibelungen zur Seite. 1904 war sie der erste große Erfolg des Komponisten. In dieser musikalischen Satire werden nicht nur die bis heute als "typisch deutsch" geltenden Klischees aufs Korn genommen, die Komposition, die ganz im Stil der Zeit vor allem aus schmissigen Walzern, Märschen und Couplets besteht, setzt sich darüber hinaus mit treffsicherem Witz mit dem "großen Vorbild" Richard Wagner auseinander.

Mit großer Spannung wird Peter Konwitschnys Inszenierung von Der tapfere Soldat am Münchener Staatstheater am Gärtnerplatz erwartet (ML Anthony Bramall, Premiere am 14. Juni 2018). Auf Motiven von George Bernard Shaws "Helden" basierend und nur wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs uraufgeführt, war die Operette trotz der intelligenten Handlung und der ohrwurmträchtigen Musik kein großer Erfolg und wurde besonders von offizieller Stelle als Provokation wahrgenommen. Ganz anders war der Zuspruch kurz darauf am Westend in London und am New Yorker Broadway, wo das Stück unter dem Titel "The Chocolate Soldier" zu einem jahrzehntelang gespielten Renner wurde und die Entwicklung des amerikanischen Musicals wesentlich beeinflusst hat.

Stücke zu dieser Nachricht:
tapfere Soldat
lustigen Nibelungen
Eine Frau, die weiß, was sie will (Manon)

Autoren zu dieser Nachricht:
Straus, Oscar