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Bild von Georg KaiserKaiser, Georg

Der 1878 in Magdeburg geborene Dichter zählte zwischen 1917 (UA Die Bürger von Calais) und 1933 zu den meistgespielten expressionistischen Dramatikern Deutschlands. Sendungsbewusst verkünden seine mathematisch durchkonstruierten Stücke eine Botschaft. Seine von Station zu Station gehetzten Figuren verkörpern Ideen, wirken ruhelos wie seine Sprache. Nach seinem lange erwarteten Durchbruch 1917 schrieb er Stück auf Stück, insgesamt mehr als 70 Dramen, drei Romane, Erzählungen und über 170 Gedichte.

Obwohl Kaiser 1908 eine reiche Kaufmannstochter geheiratet hatte und seit 1918 erhebliche Tantiemen erhielt, reichten die finanziellen Mittel kaum zum Unterhalt seines aufwändigen Lebensstils, der ihm als Dichter seiner Meinung nach zustand. Infolge einer Unterschlagung wurde er 1921 zu einem Jahr Haft verurteilt.

1933 belegten ihn die Nationalsozialisten mit Schreib- und Aufführungsverbot. 1938 entzog sich Kaiser einer drohenden Verhaftung durch Flucht in die Schweiz. Unter ärmlichen Verhältnissen leidend reflektierte er mit Hilfe biblischer und historischer Stoffe die Problematik der Zeit und seines immer noch übersteigerten Ichs. Am 4. Juni 1945 starb er in Ascona (Tessin).

 

Der mutige Seefahrer

Komödie in vier Akten
Eingerichtet von Robert Schnorr
2D, 3H

Jörgen Jebsen, alias Joe Jefferson, macht den Brüdern Krys ein verlockendes Angebot: Wenn einer von ihnen die Reise zu ihm nach Amerika wagt, sollen sie sein beachtliches Vermögen erben.

Lars Krys fühlt sich als der Älteste in die Pflicht genommen. Mutig macht er sich auf den Weg. Aber schon der Anblick der riesigen Überseedampfer in Hamburg lässt ihn erschaudern. Er rettet sich in eine Hafenspelunke und mit einem zwielichtigen Zeitgenossen heckt er dort einen Plan aus, ohne zu ahnen, in welche Schwierigkeiten er seine Familie damit bringt.