30.07.2010

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Amateurtheater

Ein Ansprechpartner für alle Amateurbühnen: In einer Kooperation für Amateure bündeln die beiden ältesten deutschen Bühnenverlage, die Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten (VVB) und der Verlag Felix Bloch Erben, in Zukunft ihre Kräfte.

Seit dem 1. Oktober 2007 hat die VVB in Norderstedt als Agentur für den Verlag Felix Bloch Erben die Betreuung der Amateurbühnen übernommen:

Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH
Buchweizenkoppel 19
22844 Norderstedt

Tel: 040-5225610
Fax: 040-5263286
Internet: www.vvb.de
E-Mail: info@vvb.de

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Bild von Stephen FlahertyFlaherty, Stephen
Stephen Flaherty und Lynn Ahrens 

Seit 1983 arbeitet der Komponist Stephen Flaherty mit Lynn Ahrens (Buch und Liedtexte) zusammen. Nach ihrem Theaterdebüt entdeckten sie Michael Butterworths Roman "Der Mann, der die Bank von Monte Carlo sprengte", der sich mit dem Problem beschäftigt, einen Toten lebendig wirken zu lassen. So entstand Lucky Stiff (Tot, aber glücklich), das 1988 mit dem Richard Rogers Production Award ausgezeichnet wurde. Danach folgte "Once On This Island", eine unglückliche Liebesgeschichte auf einer Karibikinsel, die am Broadway zur Aufführung gelangte. Das Musical erhielt acht Tony Award-Nominierungen und 1995 den Olivier Award für das beste Musical Londons.

In der Fortsetzung ihrer gemeinsamen Arbeit schrieben Stephen Flaherty und Lynn Ahrens das Musical "Ragtime" (Broadway-UA 1998). Für den Song "Journey to the past" aus Don Bluths Zeichentrickfilm "Anastasia" erhielte das Paar eine Oscar-Nominierung.


Weitere Informationen zu Stephen Flaherty

 

Lucky Stiff (Tot, aber glücklich)

Ein Musical
Buch und Gesangstexte von Lynn Ahrens
nach dem Roman "The Man Who Broke The Bank At Monte Carlo" von Michael Butterworth
Musik von Stephen Flaherty
Deutsch von Wolfgang Adenberg (Gesangstexte) und Holger Hauer (Dialoge)
4D, 6H
Orchesterbesetzung: Perc, Syn, Kl, B
UA: 01.04.1988, Playwrights Horizons New York
DSE: 29.05.1998, Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Der Tod kann einem das Leben ganz schön vermiesen – nicht nur der eigene, sondern vor allen auch das Ableben anderer. Vor allem, wenn man dann noch eine Erbschaft antreten muss, die es in sich hat...

Nicht anders geht es Harry Whitherspoon, einem biederen englischen Schuhverkäufer. Sein Onkel stirbt und hinterlässt 6.000.000 Dollar. Bevor Harry allerdings das Erbe antreten darf, muss er eine kleine Reise machen. Das Anliegen des Oheims ist nämlich, noch einmal nach Monte Carlo zu kommen – und sei es als Leiche im Rollstuhl. So hat er das Erbe testamentarisch an die Bedingung geknüpft, dass Harry mit der einbalsamierten Leiche im Rollstuhl in Urlaub fährt und die Promenaden an der Côte d’Azur entlangschiebt. Harry bleibt keine Wahl.

Doch noch andere Personen reisen an die französische Riviera. Da ist Annabel Glick, die leicht verklemmte Abgesandte des Hundeasyls von Brooklyn. Sie beobachtet Harry Tag und Nacht, denn wenn er sich einen Fehler leistet und die Auflagen des Testaments nicht erfüllt, fällt das gesamte Erbe an die Hunde. Wenn Harry irgend etwas hasst, dann sind es Hunde! Weiterhin begeben sich auf die Jagd nach dem Zaster: des Onkels einstige Geliebte, die trotz ihrer Kurzsichtigkeit gerne mit ihrem Ladycolt herumhantiert, sowie Herren und Damen aus der Halbwelt, denn der Onkel scheint Beziehungen zur Mafia gepflegt zu haben...