25.09.2018

Aktuelle Nachrichten

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


Archiv

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Aktuelle Premierenberichte
 

Gemischtes Doppel zu dritt

(Le magnolia)
Deutsch von Manfred Flügge
2D, 2H
frei zur DSE

Marie-Antoinette hat Glück. Und ein Problem. Ihr Glück besteht aus zwei Männern. Bei dem einen, dem auf dem Land lebenden Gartenarchitekten Adrien, nennt sie sich Marie. Bei dem intellektuellen, in der Stadt in einer winzigen Wohnung lebenden Theaterwissenschaftler Julien, heißt sie Antoinette. Die beiden Männer und ihre Lebensweise sind ganz unterschiedlich. Jeder deckt auf seine Weise Marie-Antoinettes Bedürfnisse ab. Gefahr besteht dann - und davor warnt auch Freundin Josephine-Charlotte - wenn sich die beiden Namen Marie und Antoinette für die beiden Männer zusammensetzen, wenn sie voneinander erfahren. Und diese Gefahr ist sehr real. Beide Männer sind im gleichen Wasserballverein und feunden sich an. Und da beide sich bei ihren Treffen gegenseitig von ihren Freundinnen vorschwärmen, ist es verständnlich, daß der Wunsch entsteht, daß man sich einmal zu viert trifft. Das jedoch wissen sie, bezw. das weiß Marie-Antoinette mit aller einer Frau zu Gebote stehenden Raffinesse geschickt zu verhindern.
Ein Frau zwischen zwei Männer, das ist in der Komödienliteratur nun wirklich nichts Neues. Jacques De Decker jedoch gestaltet dieses Thema mit so viel Charme, mit so viel Leichtigkeit, Geschmack und Esprit, daß sich seine Komödie wohltuend von den üblichen Stückes dieses Genres unterscheidet. Das ist gehobenes, geplegtes Boulevard-Theater im besten Sinne.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch