18.02.2018

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Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Letzte Stadt vor der Grenze

(Séjour à huit a Tacedia)
Schauspiel von Luc Girerd
Deutsch von Waltraud Boll
3D, 5H

Tacedia. Eine Stadt an einer Grenze irgendwo in Europa. In den Ruinen eines Krieges, der die Zivilbevölkerung peinigt, finden sich sechs Flüchtlinge in einem trotz des Bombenhagels noch intakten Theater wieder. Für die einen geht es darum, den Tod des ältesten Sohnes zu vergessen, für die anderen um die Jagd nach einem Paß, um vor dem unerbittlichen Feind fliehen zu können. Es beginnt für die sechs Flüchtlinge und die zwei Offiziere, die mit ihrer Evakuierung beauftragt sind, ein Aufenthalt in Tacedia, der ihrer Existenz eine unerwartete Wendung und jedem einen Grund zur Hoffnung geben wird.
Wenn man ‚Letzte Stadt vor der Grenze‘ definieren sollte", sagt der Autor, "dann würde ich von einer Tragödie sprechen, die einem Vaudeville gleicht. Aber ist nicht gerade dies die Definition unserer Existenz?"

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch