22.04.5037

Aktuelle Nachrichten

Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Effie Briest

Theaterfassung nach dem gleichnamigen Roman von Reinhard Göber
5D, 4H

Göber reduziert den fein gesponnenen Gesellschaftroman Fontanes auf ein Familien- und Ehedrama. Die Gesellschaft im pommerschen Kessin bleibt ebenso ausgeklammert wie Effis Jugendfreundinnen in Hohen-Cremmen. Dafür wird Effis Vertraute, Dienerin Roswitha, zu einer fast stummen Musikerin, die ihre Herrin mit ihren wehmütigen, zuweilen auch wütenden Akkordeonklängen wie ein ohnmächtiger Schutzengel auf Schritt und Tritt begleitet. Umstellungen, Kürzungen und Streichungen ergeben ein höchst tragfähiges Konzentrat, in dem Göber die Original-Dialoge sprechen läßt. Er eröffnet seine Sicht auf die Hauptfigur Effi, deren Handeln, deren Sich-Treiben-Lassen auch für unsere Zeit plausibler erscheinen als in der Romanvorlage. Erschreckend aktuell erscheinen auch Figuren wie der gnadenlose Karrieremacher von Instetten oder die dem Diktat der Gesellschaft hörige Mutter, die ihre Sehnsüchte auf die Tochter projiziert.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch