11.12.9740

Aktuelle Nachrichten

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Hüsch, Hanns Dieter

Hanns Dieter Hüsch wurde am 6. Mai 1925 in Moersen geboren und empfand sein Leben im Elternhaus und der Nachbarschaft zeitlebens als kleinbürgerlich und provinziell, was seine Werke prägen sollte. Trotzdem ließ ihn seine Heimat nie wirklich los und er sagte später den berühmten Satz: "Alles, was ich bin, ist niederrheinisch".
Im Alter von 14 Jahren begann Hüsch, erste Texte zu verfassen. Nach seinem Schulabschluss studierte er auf Geheiß seiner Eltern Medizin, was er bereits nach einem Semester abbrach, um stattdessen in Mainz Theater- und Literaturwissenschaften zu studieren. Doch wird er auch dieses Studium nie vollenden. Währenddessen trat er mit dem Mainzer Studenten-Kabarett "Die Tol(l)eranten" auf. 1949 entschied er sich jedoch solistisch weiter zu machen und ging mit "Das literarische Klavier" auf die Bühne. In den folgenden Jahren versuchte er sich mit künstlerischen Auftragsarbeiten und als Nachrichtensprecher beim Süddeutschen Rundfunk über Wasser zu halten. 1956 gründete er schließlich sein eigenes Kabarett "arche nova" und arbeitete erst 1962 wieder solistisch. In diesen Jahren erhielt er immer mehr Zulauf an Publikum und wurde so innerhalb kürzester Zeit zu einer der wichtigsten Vertreter des literarischen Kabaretts in Deutschland. Seine Karikaturen des Klein- und Spießbürgertums, wofür er anfangs so gefeiert wurde, war in der 68er-Bewegung aber nicht mehr gern gesehen und so wurde er mit den Worten "Kitschgemüt mit Goldbrokat" von den Bühnen gebuht. Hüsch verarbeitete seine Verbitterung im Programm "Enthauptung" und trat für eine Weile nur noch in der Schweiz auf. Ende der 60er Jahre war er vorwiegend im ZDF in verschiedensten Rollen zu sehen, u.a. als Reiseleiter in 400 "Laurel-und-Hardy-Filmen" und auch in "Pat und Patachon". 1973 gelang ihm der endgültige Durchbruch mit "Hüsch – live". Darauf folgte sein größter Fernseherfolg in der Rolle des Familienvaters in der ARD-Serie "Goldener Sonntag" (1976-1978). In den 70er Jahren entwickelte er zudem die Figur "Hagenbuch", deren pedantisch und nörgelnde Art zum Markenzeichen Hüschs wurde.
Bis Ende der 90er Jahre schrieb er weiter kabarettistische Programme und tourte durch ganz Deutschland. 2001 bestritt er seine letzten Auftritte. Hanns Dieter Hüsch verstarb am 5.Dezember 2005 im Alter von 80 Jahren.

 

Das Opfer Helena

Kammermusical für Schauspieler von Wolfgang Hildesheimer und Hanns Dieter Hüsch
Musik von Gerhard Wimberger
Bearbeitung von Szenische Einrichtung: Reinhard Mieke
Lyrik: Hanns Dieter Hüsch
2D, 2H

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch