24.01.2018

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Neu bei FBE: "Kuno kann alles" von Henry Mason
Kuno ist ein Draufgänger, ein Energiebündel und Alleskönner: hundert Kugeln...

Premiere: "Schöne neue Welt" am Altonaer Theater
Robert Koalls Bühnenfassung von Schöne neue Welt nach dem Roman von Aldous...

DSE: "Das Mädchen von weither" von Emma Broström an der Neuen Bühne Senftenberg
Am 19. Januar bringt die Neue Bühne Senftenberg Emma Broströms Stück Das...

Zum Wiederentdecken: "Bach. Das Leben eines Musikers." von Thomas Sutter
Bach. Das Leben eines Musikers. ist eine szenische Biographie und ein...

Premiere: "Mädchen wie die" am Jungen Schauspiel Hannover
Evan Placeys vielfach ausgezeichnetes Coming-of-Age-Stück Mädchen wie die...

Neu bei FBE: "Frau Luna" von Paul Lincke in der Fassung der Bar jeder Vernunft, Berlin
Einmal Mond und zurück, bitte! Nach Im weißen Rössl präsentiert die "Bar...

Neu bei FBE: "Der Vogel Anderswo" von Stephan Wolf-Schönburg
In Damaskus lebt der kleine Nunu. Sein bester Freund ist ein kleiner Vogel....

Premiere: "Hier kommt keiner durch!" an den Wuppertaler Bühnen
In der Regie von Markus Höller zeigen die Wuppertaler Bühnen ab dem 27....

Aktuelles: "Alles Schwindel" von Mischa Spoliansky und Marcellus Schiffer am Maxim Gorki Theater, Berlin
Am 17.12.2017 hatte Alles Schwindel von Mischa Spoliansky und Marcellus...

Aktuelles: "Die Regeln des Sommers" in der Regie von Hannah Biedermann am Jungen Nationaltheater Mannheim
Am 10. Dezember brachte die FAUST-Preisträgerin Hannah Biedermann ihre...

Aktuelles: "Alice" von Tom Waits und Robert Wilson am Metropoltheater München
Am 23.11.2017 hatte Alice von Tom Waits und Robert Wilson am Metropoltheater...


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Das Ballhaus

(Le Bal)
nach einer Idee des Théâtre du Campagnol
Für die neuen Bundesländer bearbeitet von Steffen Mensching


Das Ballhaus, ein fiktiver Ort, wird zum Schauplatz der Erinnerung, zu einer Zeitreise durch ein Jahrhundert deutsche Geschichte. Gestartet wird in den wilden 20er Jahren. Ob Großindustrieller oder Ganove, Gigolo oder Diva, Revoluzzer oder Mitläufer – man trifft sich auf der Tanzfläche und alles schwingt in Ekstase und frivoler Ausgelassenheit. Doch mit dem Börsenkrach und der Machtergreifung der Nazis folgt das böse Erwachen – der Tanz wird zum Gleichschritt das Ballhaus zum Unort. 3. Reich, 2. Weltkrieg, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, die Studentenunruhen, die bleierne Zeit und schließlich der Mauerfall: Auf dem Parkett wirbeln Menschen durch acht Jahrzehnte. Ein Modetanz nach dem anderen erobert den Tanzboden. Kein einziges Wort wird gesprochen – und trotzdem fängt das Stück das Lebensgefühl der verschiedenen Jahrzehnte ein. Im Tempo des Charleston spiegelt sich der Wahnsinn der „Roaring Twenties“, das Auflehnen gegen allzu starkes Reglement in den 50er Jahren ebnet dem amerikanischen Swing und Rock ’n’ Roll den Weg auf die Tanzfläche Der Tanz wird Ausdruck des Protestes, spiegelt die Studentenunruhen der 68er. Es geht nicht mehr um Form, es geht um Rhythmus und individuellen Ausdruck.

"Das Ballhaus" beleuchtet den kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Wandel des vergangenen Jahrhunderts. In den getanzten Bildern spiegeln sich große und kleine Ereignisse. Es sind Geschichten von Liebe, Leidenschaft, Eifersucht und Verrat, Verzweiflung und Hoffnung. Egal, wie die Zeiten sind, die Menschheit tanzt. Wenn es sein muss, auf dem Vulkan.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch