18.02.2018

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Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Bild von Eduard KünnekeKünneke, Eduard

Eduard Künneke wurde als Spross einer niedersächsischen Kaufmannsfamilie am 27. Januar 1885 in Emmerich am Rhein geboren. Während seines Studiums an der Berliner Musikhochschule avancierte er zum Meisterschüler Max Bruchs. Nach dem Abschluss des Studiums war er zunächst als Liedbegleiter, Musiklehrer und als Leiter eines Männergesangsvereins in Potsdam tätig, ehe er 1907 Chordirektor am Neuen Operettentheater Berlin wurde. Danach war er bis 1911 Kapellmeister am Deutschen Theater Berlin.

1909 erlebte seine Oper "Robins Ende" ihre erfolgreiche Uraufführung in Mannheim. Nach dem Singspiel "Das Dorf ohne Glocke" (1919), das den Stellenwert einer "Volksoper" beanspruchen darf, hatte er 1921 einen durchschlagenden Erfolg mit dem "Vetter aus Dingsda" ("Ich bin nur ein armer Wandergesell", "Der Roderich, der Roderich", "Ganz unverhofft kommt oft das Glück"), neben der "Glücklichen Reise" ("Das Leben ist ein Karussell", "Warum? Weshalb? Wieso?", "Am Amazonas", 1932) Künnekes bekanntestes Stück. Nach Liselott (1932), "Die große Sünderin" (1935) und einer Reihe weiterer Werke beendete er seine Laufbahn als Operettenkomponist 1949 mit "Hochzeit mit Erika".

Neben dem Theater widmete sich Eduard Künneke dem Film und der Komposition instrumentaler Werke. Er starb im Oktober 1953.

 

Die hellblauen Schwestern
Große Operette in drei Akten
Buch von Albrecht Salfeld und Franz Richthoff
Musik von Eduard Künneke
4D, 7H, Nebendarsteller, Chor
UA 22.08.1925, Theater am Nollendorfplatz, Berlin

Hochzeit in Samarkand
Große Operette in 3 Akten (8 Bilder)
von Richard Kessler
Neubearbeitung von 1954
Musik von Eduard Künneke
2D, 7H, 10 kleine Soli, 5 Chargen, 1 Solotänzerin, Chor, Ballett
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob I, II, Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, Pos I, II, III, Tb, Schl I, II, Hrf, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA 1938, Theater des Volkes, Berlin

Liselott
Singspiel in sechs Bildern
Buch von Richard Kessler
Musik von Eduard Künneke
4D, 7H, Nebendarsteller, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I (Picc), II (Picc), Ob, Fg, Sax/Klar I, II, III, Hr I, II, Trp I, II, III, Pos, Schl, Hrf, Kl, Vl I, II, Vc, Kb
UA 17.02.1932, Admiralspalast, Berlin

Nadja
Oper in vier Bildern von Rolf Lauckner
Musik von Eduard Künneke
4D, 6H, 3 Nebendarsteller, Chor
Orchesterbesetzung: Vi I,II, Va, Vc, Kb, Fl I,II,III, Ob I,II, EH, Kl I,II, BaKL, Fg I,II, Hr I,II,III,IV, Tr I,II,III, Pos I,II,III, Tb, Schl, Hrf
UA 28.02.1931, Staatstheater, Kassel

Die Wunderbare
Operette in drie Akten
von Kurt Adalbert und Just Scheu
Musik von Eduard Künneke
9D, 4H, Chor, Ballett
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob I, II, Klar I, II (alternativ Sax I, II, III), Fg I, II, Hr I, II, Trp I, II, Pos, PK, Schl, Hrf, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA 1941, Stadttheater Fürth, Fürth