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Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

Neu bei FBE: "Tewje" ein Ballett von Richard Wherlock und Olivier Truan
Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Godon, Ingrid

Ingrid Godon, geboren 1958 in Flandern, illustrierte zunächst Schulbücher, bevor sie sich Kinderbüchern zuwandte. Inzwischen sind ihre Bilderbücher in zahlreichen Ländern erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Antwerpen.


Weitere Informationen zu Ingrid Godon

 

Etwas ganz Großes

(Quelque chose de grand)
Ein Buch für Kinder ab vier Jahren
von Sylvie Neeman und Ingrid Godon
Deutsch von Anna Taube


"Ich bin wütend, weil ich so klein bin. Weil ich gern etwas ganz Großes machen würde." Der Kleine möchte nicht länger klein sein. Sondern groß. Und etwas Großes tun. Was nicht geht, weil er ja noch so klein ist. Der Große schenkt ihm ein Ohr und versteht trotzdem nicht ganz genau, was das Große sein soll. Ein Gebirge vielleicht? Ein Elefant? Ein Turm? Eine Reise? Der Kleine ist frustriert. Ein Spaziergang draußen am Meer soll ihn auf andere Gedanken bringen. Es regnet. Mit jedem Schritt im nassen Sand kommen der Kleine und der Große einer Antwort näher. Es entspinnt sich ein herzerwärmender Dialog über das, was das Große sein könnte. Und das, was es ist.

Etwas ganz Großes erzählt von einer Annäherung der Generationen, dem kindlich naiven und kreativen Kleinen und dem hinterfragenden, geduldigen Großen. Sylvie Neeman schreibt liebevoll und angenehm beiläufig, ja sprichwörtlich beiläufig im Strandspaziergang, eine philosophische Geschichte über die großen Dinge des Lebens, die ganz im Kleinen, im Unscheinbaren liegen. Ihr zur Seite stehen zarte und zugleich starke Illustrationen der bekannten Künstlerin Ingrid Godon. Das Kinderbuch, 2013 für den Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis nominiert, ist in seiner berührenden Einfachheit etwas ganz Großes: "Ziemlich ungewöhnlich und (…) sehr künstlerisch." (The New York Times) Im Juni 2015 wurde der Titel vom Deutschlandradio zu den besten 7 Büchern für junge Leser gewählt mit dem Fazit: "Man braucht also weder Alter noch Größe noch Lebensjahre, um etwas Großes zu tun, sondern nur die Empathie für das Leben."

Hinweis: Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption dieses Kinderbuchs zu erstellen. Das Buch ist im mixtvision Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.