24.02.9718

Aktuelle Nachrichten

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Brossner, Lars-Eric

Lars-Eric Brossner wurde am 29. Mai 1949 in Trelleborg geboren und ist ein schwedischer Schauspieler, Komponist und Musiker. Brossner war Keyboarder in der Huntington Band und wurde dann Mitglied im Orchester des Nationaltheaters. Er komponiert unter anderem Filmmusik.

 

Die Geschichte vom Onkelchen

(Sagan om den lilla farbrorn)
von Tomas von Brömssen und Lars-Eric Brossner
Ein Stück mit Live-Musik nach dem Kinderbuch von Barbro Lindgren
Für Publikum ab vier Jahren
Deutsch von Herta Conrad
2 Darsteller
Orchesterbesetzung: Streichquartett

"Meine Trauer ist groß!
Und mein Herz ist so schwer wie ein Stein.
Auf der ganzen Erde ist nicht Platz genug
für meine Sehnsucht!"

Kleiner Onkel schreibt einen Brief, schreibt an seinen Freund, den er vielleicht bald haben wird. Er wartet – gespannt – doch niemand kommt. Ein Hund kommt zu ihm und der Onkel fühlt sich nicht mehr so einsam wie bisher. Er beschließt: Der Hund soll sein Freund sein! Von nun an sind sie unzertrennlich, teilen alles, essen gemeinsam Fleischklößchen, tollen auf der Sommerwiese und stapfen durch den Schnee. Ab und zu spielt der Onkel für den Hund etwas auf seiner Geige. Doch einen Freund kann man nicht besitzen, er gehört nicht einem allein. Das spürt Onkelchen, als der Hund eines Tages seine kalte Schnauze nicht in seine, sondern in die Hand eines kleinen Mädchens legt. Da fühlt der kleine Onkel ein Stechen in der Brust und sein Herz wird so schwer. Wird er seinen einzigen Freund nun wieder verlieren? Aber vielleicht ist das Hundeherz auch groß genug für zwei?

Eine großartige kleine Geschichte von Einsamkeit, Zweisamkeit und Dreisamkeit. Über Ängste, Eifersucht, Freundschaft und das Glück, sie zu teilen. Auf schlichte, aber berührende Weise erkämpfen sich die Figuren gegenseitige Zuneigung und vor allem gewinnen sie unsere Herzen. Dabei braucht es nicht viele Worte, das Wichtigste vermittelt sich im Stück durch Mienenspiel, Bewegungen – und vor allem: Musik.