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DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Bild von Adolph GreenGreen, Adolph

Adolph Green war ein amerikanischer Songschreiber, Drehbuchautor und Schauspieler. Er wuchs als Sohn ungarischer Einwanderer in New York auf. In seiner mehr als 60 Jahre andauernden Zusammenarbeit mit Betty Comden schrieb er Scripts und Liedtexte für diverse Broadway-Produktionen und Hollywood-Film-Musicals (z. B. "Auntie Name", "Singin’ in the Rain"). In der Geschichte des Broadway gab es kein zweites Autoren-Team, das so lang und erfolgreich zusammenarbeitete. Es entstanden gemeinsame Musicals u. a. mit Leonard Bernstein ("On the Town", "Wonderful Town") und mit Jule Style ("Two on the Aisle", "Bells Are Ringing", "Say, Darling", "Do Re Mi", "Subways Are for Sleeping", "Fade Out – Fade In" u. a.).

 

Nachtexpress

(On the Twentieth Century)
Buch und Gesangstexte von Adolph Green und Betty Comden
Musik von Cy Coleman
Nach dem Schauspiel von Ben Hecht und Charles McArthur und einem Schauspiel von Bruce Milholland
Deutsch von Nico Rabenald
5D, 7H
Orchesterbesetzung: Reed I (Fl, Picc, Klar, S.Sax), Reed II (Fl, Klar), Reed III (Klar, B.Klar, Kb.Klar), Reed IV (Fg, Klar, B.Sax), Trp I, II, Hr I, II, Kb, Perc
UA: 19.12.1978, St. James Theatre New York
frei zur DSE

Musical und Operette, Farce und Screwball-Comedy in einem, das ist Cy Colemans Meisterwerk Nachtexpress (On the Twentieth Century). Das brillante Buch von Betty Comden und Adolph Green basiert auf dem gleichnamigen Film von Howard Hawks von 1934 sowie der Ben-Hecht-Komödie von 1932. Jazzig-cool und gleichzeitig eine Reminiszenz an die amerikanischen Operetten von Victor Herbert, Sigmund Romberg oder Rudolf Friml, erklingt Cy Colemans Komposition in einem für ihn ungewohnten, aber dadurch besonders reizvollen Stil.

Der schlitzohrige Produzent Oscar Jaffee lässt nach dem vierten Flop sein Ensemble sitzen und flüchtet sich, ganz "state of the art", auf den legendären Luxus-Schnellzug 20th Century; Ziel: New York. Unterwegs steigt seine Verflossene hinzu – die in jeglicher Hinsicht oscargekrönte Schauspielerin Lily Garland, die aktuell in finanzieller Bredouille steckt. Ebenfalls an Bord befindet sich die religiöse Fanatikerin Laetitia Primrose. Sie ist aus der Irrenanstalt geflüchtet und tapeziert den Zug mit Es-ist-Zeit-zur-Reue-Zetteln. Das inspiriert Oscar sogleich, ein Stück über Maria Magdalena zu schreiben, dessen Hauptrolle er im nächsten Atemzug Lily anbietet. Ihr Stolz lässt sie zwar ablehnen, sie ist aber dennoch ganz angetan von der Vorstellung. Auch Laetitia ist Feuer und Flamme und möchte das Ganze finanzieren. Oscar wäre alle finanziellen Sorgen mit einem Schlag los. Doch auch der Theaterproduzent Max Jacobs ist an Bord. Er bietet Lily eine Somerset-Maugham-Komödie. Lily beißt an. Vor lauter Verzweiflung fingiert Oscar seinen Selbstmord, um Lily seinen letzten Willen unterzujubeln: Den unterschriebenen Vertrag für "Magdalena". Doch, wer zuletzt lacht, lacht am besten …