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KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Bild von Oliver HaffnerHaffner, Oliver
© Marvin Zilm 

Oliver Haffner, 1974 geboren und aufgewachsen in München, arbeitet als Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur. Er studierte Politikwissenschaft an der LMU München, bevor er das Studium der Schauspielregie am Wiener Max-Reinhardt-Seminar absolvierte. Er inszenierte an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen und begann 2002 mit dem Studium der Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Währenddessen entstanden verschiedene Kurzspielfilme, u. a. "Lecke Milch", für den er 2007 den Regienachwuchspreis der Landeshauptstadt München erhielt. 2010 schloss er das Studium mit seinem ersten Langfilm "Mein Leben im Off" ab, der auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals lief und 2011 in die deutschen Kinos kam. Sein Debütfilm "Ein Geschenk der Götter" feierte beim Filmfest München 2014 Premiere, erhielt dort den Publikumspreis und den Förderpreis Neues Deutsches Kino als beste Produktion. Die Auszeichnung als bester Film bei den Biberacher Filmfestspielen 2014, der Bayerische Filmpreis für Hauptdarstellerin Katharina Marie Schubert und der Deutsche Schauspielerpreis in der Kategorie "Bestes Ensemble" folgten sowie die Nominierung zum Deutschen Filmpreis 2015. Oliver Haffner lebt und arbeitet in München und Berlin.

Oliver Haffner wird als Drehbuchautor und Regisseur von der FBE agentur vertreten.

 

Ein Geschenk der Götter

Komödie in 34 Szenen
nach dem gleichnamigen Kinofilm von Oliver Haffner
6D, 6H
frei zur UA

Plötzlich und unerwartet verliert Anna ihre Anstellung als Schauspielerin an einem kleinen Stadttheater. Eben noch auf der Bühne findet sie sich nun in der Tristesse des örtlichen Jobcenters wieder. Ihre Sachbearbeiterin, eine begeisterte Theaterbesucherin, bittet sie, die Leitung eines Schauspielkurses zu übernehmen, als Fortbildungsmaßnahme für acht Langzeitarbeitslose. Eigentlich war etwas anderes geplant, aber Hauptsache, die Arbeitslosenstatistik stimmt. Anna ist wenig begeistert von der Idee, als Profi jetzt einen Haufen unmotivierter Amateure auszubilden, lässt sich aber am Ende auf die Herausforderung ein. Theater statt Computerschulung? Auch auf Seiten der Kursteilnehmer gibt es Skepsis und großen Widerstand gegen die verpflichtende Maßnahme, doch nach und nach formt sich aus den frustrierten Einzelkämpfern zunehmend eine eingeschworene Gruppe, mit der Anna "Antigone" von Sophokles einstudiert. Überraschend kommt in die privaten Dramen der Teilnehmer immer mehr Bewegung und auch für Anna entwickeln sich die Dinge anders als erwartet. Vielleicht war am Ende die Kündigung doch ein Geschenk oder zumindest eine Chance für einen Neuanfang.

Grundsympathisch, klug und leicht erzählt Oliver Haffner die Geschichte derjenigen, die nicht im Rampenlicht der Leistungsgesellschaft stehen. Mit feinem Gespür für die richtigen und durchaus witzigen Zwischentöne gibt er den Verlierern unseres Optimierungs- und Rationalisierungssystems eine Stimme. Nicht umsonst hat der Film bei seiner Premiere zum Filmfest München 2014 u. a. den Publikumspreis gewonnen. Oliver Haffner hat jetzt sein eigenes Drehbuch für die Bühne adaptiert.