Aktuelle Nachrichten

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Bild von Marcus Peter TeschTesch, Marcus Peter
© Laurent Codaccioni 

Marcus Peter Tesch wurde 1989 in Deggendorf geboren. Von 2012-16 Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Während des Studiums als Performer, Regisseur und Autor an kollektiven Projektarbeiten beteiligt, außerdem Hospitanzen am Schauspiel Frankfurt und der Schaubühne am Lehniner Platz, dann Regieassistenzen unter anderem am Mousonturm Frankfurt. 2017 Nominierung für den Retzhofer Dramapreis. Seit der Spielzeit 2017/18 Dramaturgie-Assistent an der Schaubühne am Lehniner Platz.

 

Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen

6 Darsteller*innen (Besetzung variabel)
frei zur UA

Sechs Körper hängen von der Decke und denken über die Liebe nach. Sie sprechen über Warentausch und Investitionen und betreiben liebevoll schmerzhafte Fleischbeschau: Meinen Körper gegen deinen Körper, meine Versprechen gegen deine Versprechen und das buchstäbliche Verzehren des anderen als größter Liebesbeweis. Diese Körper, die da nebeneinander baumeln, konstituieren im Sprechakt immer neue Daseinsformen und Realitäten. Mal verwandeln sie sich in narzisstische, nach Aufmerksamkeit ringende Großstadtexistenzen, die zwischen virtueller und analoger Welt schweben - mal sind sie die Königin von Dänemark, um dann wieder zurückzukehren an den Altbauwohnungsweltverbesserungsholztisch.

Marcus Peter Teschs brutaler, mitunter surrealer Text geht unserem alltäglichen Handel mit Identitäten, Liebe und Gemeinschaft nach - und beschreibt damit eine ganz besondere Form "sozialer" Marktwirtschaft. Grotesk und komisch erzählen die Szenen dabei von einer eigentümlichen Sehnsucht nach sozialer Nähe, von gegenseitiger Opfergabe und Intimität in einer durchökonomisierten Welt.