19.07.2018

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Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Bild von Kurt WeillWeill, Kurt

Kurt Weill (geboren am 2. März 1900 in Dessau, gestorben am 3. April 1950 in New York) studierte in Berlin und begann seine Musikerlaufbahn als Korrepetitor in Dessau und Kapellmeister in Lüdenscheid. 1925 schrieb er seine erste Oper "Der Protagonist" nach einem Stück von Georg Kaiser. Beide setzten ihre Arbeit drei Jahre später mit "Der Zar lässt sich photographieren" fort. Durch die Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht ("Dreigroschenoper", 1928) wurde Weill weltberühmt. Es folgten u.a. Happy End (1929), "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" (1930) und Der Silbersee (1931) wiederum nach einem Stück von Georg Kaiser. Weills internationales Renommee half ihm, als er 1933 emigrierte und sich 1935 in den Vereinigten Staaten niederließ.

Nach anfänglichen Problemen konnte er sich mit Johnny Johnson (1936), "Knickerbocker Holiday" ("When I Was A Young Man", 1938), "Lady In The Dark" (1941), "One Touch Of Venus" (1943) den Broadway erobern, während die Broadway opera "Street Scene" (1947) und "Lost In The Stars" (1949) zunächst keinen breiten Publikumserfolg verbuchen konnten, erstere aber später die Opernhäuser eroberte.

Zu seinem größtem amerikanischen Erfolg wurde postum DIE DREIGROSCHENOPER in einer Off-Broadway-Bearbeitung 1954 mit mehr als 2600 Vorstellungen.


Weitere Informationen zu Kurt Weill

 

Happy End
Komödie mit Musik
Buch von Dorothy Lane
Songtexte von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill
5D, 8H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Fl, A.Sax (Picc, Fl, Klar, S.Sax), T.Sax (Klar, B.Sax), Trp I, II, Pos, Schl, Bj (Hawai-Git/Mand, B.Git), Bandoneon/Akk, Kl (Harmonium)
UA 02.09.1929, Theater am Schiffbauerdamm, Berlin

Johnny Johnson
Buch und Gesangstexte von Paul Green
Musik von Kurt Weill
Übersetzt und bearbeitet von Richard Weihe
4D, 9H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Klar, A.Sax, Trp I, II, Pos, Schl, Hammond-Org, Git, Vln, Vc
UA 19.11.1936, 46th Street Theatre, New York
DSE 15.10.1973, Schauspielhaus, Bochum

Johnny Johnson
Die Geschichte eines einfachen Mannes
von Paul Green
Musik von Kurt Weill
Deutsche Fassung von Fred Berndt und Jörg Gronius
4D, 9H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Klar, A.Sax, Trp I, II, Pos, Schl, Hammond-Org, Git, Vln, Vc
UA 19.11.1936, 46th Street Theatre, New York
DSE 15.10.1973, Schauspielhaus, Bochum

Der Silbersee
Ein Wintermärchen
von Georg Kaiser
Musik von Kurt Weill
5D, 10H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob, Klar I, II, Fg, Trp I, II, Pos I, II, Pk, Schl, Hrf, Kl, Vl I, II, Va, Vc, B
UA 18.02.1933, Ringuraufführung, Leipzig, Magdeburg, Erfurt

Tom Sawyer und Huckleberry Finn
Schauspiel mit Musik nach Mark Twain
Musik von Kurt Weill
Buch und Gesangstexte von John von Düffel Originalliedtexte von Maxwell Anderson
Orchestrierung von Frank Hollmann und Michael Frei
4D, 9H, Mehrfachbesetzungen möglich
Orchesterbesetzung: 9 Musiker, reduzierbar (hohes Reed, tiefes Reed, Trp, Git/Bj, Pos, Key, Kl, E.B., Dr)
UA 04.10.2014, Deutsches Theater, Göttingen