17.07.2018

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Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

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Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
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Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
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Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
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Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
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Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Bild von Hans FalladaFallada, Hans

Hans Fallada wurde am 21. Juli 1893 in Greifswald geboren. Bevor er als freier Schriftsteller leben konnte, war er als Journalist und Angestellter eines Verlages tätig. Bereits in jungen Jahren wurde Fallada alkohol- und morphiumabhängig und kam wegen Unterschlagungsdelikten zweimal vor Gericht. Aus dem Gefängnis entlassen, arbeitete er mehrere Jahre beim Neumünsterer Generalanzeiger. Bereits mit Bauern, Bonzen und Bomben (1931) hatte der Autor großen Erfolg. Der 1932 veröffentlichte Roman Kleiner Mann - was nun? brachte ihm internationale Berühmtheit. Nach der Machtübernahme Adolf Hitlers zog sich Fallada weitgehend aus dem öffentlichen Leben auf sein Landgut in Carwitz (Mecklenburg) zurück. 1944 wurde er wegen eines mutmaßlichen Mordversuchs an seiner Frau Anna in die Landesanstalt Strelitz eingeliefert, später aber wieder freigelassen. Im selben Jahr entstand der Roman Der Trinker (Veröffentlichung posthum 1950), der autobiographische Züge trägt.

Hans Fallada starb am 5. Februar 1947 an den Folgen eines Rückfalls in die Drogensucht.

Auf der Bühne erlangten Falladas Werke als Dramatisierungen nach seinem Tode zunehmend Popularität. So kam 1972 der Roman "Kleiner Mann, was nun" als Revue von Peter Zadek und Tankred Dorts auf die Bühne des Bochumer Schauspielhauses, es folgten zahlreiche Inszenierungen, u.a. von Gil Mehmert und Volker Bürger am Münchner Volkstheater, Luk Perceval an den Münchner Kammerspielen und Michael Thalheimer am Schauspiel Frankfurt. Zu den bekanntesten Verfilmungen seiner Werke zählen u.a. "Wolf unter Wölfen" (1964; mit Armin Mueller-Stahl), "Jeder stirbt für sich allein" (1975; mit Hildegard Knef), "Der eiserne Gustav" (1979; Regie Wolfgang Staudte), "Der Trinker" (1995; Regie Tom Toelle) mit Harald Juhnke in der Hauptrolle.

Besondere Aufmerksamkeit erregte zuletzt die Neuauflage von Jeder stirbt für sich allein, in der bisher unveröffentliche Kapitel enthalten waren, die bei der Erstveröffentlichung wegfielen. Der Roman wurde 2016 mit Emma Thompson, Brendan Gleeson und Daniel Brühl prominent besetzt verfilmt (Regie Vincent Perez).

Bitte beachten Sie auch unser Hans Fallada-Spezial:
Hans Fallada - eine Wiederentdeckung

Hans Falladas Werk wurde als Erstveröffentlichung im Aufbau-Verlag verlegt.


Weitere Informationen zu Hans Fallada

vergrösserte Ansicht zur Broschüre zu Fallada, Hans

Fallada, Hans
Autorenbroschüre
Leben und Werk

 

Bauern, Bonzen und Bomben
Dramatisierung des gleichnamigen Romanes von Uwe Jens Jensen
3D, 42H, (Mehrfachbesetzungen möglich)
UA 10.12.1995, Theater Kiel, Kiel

Der eiserne Gustav
Nach dem Roman von Hans Fallada
In einer Fassung von Peter Lund
4D, 3H
UA 11.11.2012, Theater am Kurfürstendamm, Berlin

Es war wie ein Rausch oft gewesen
Texte von Hans Fallada
Zusammenstellung und Bearbeitung von Thomas Ney
1H
UA 09.02.1997, Theater, Lüneburg

Jeder stirbt für sich allein
nach dem Roman von Hans Fallada
Für die Bühne eingerichtet von Jens Groß
(Fassung Maxim Gorki Theater 2011)
2D, 5H, (Mindestbesetzung, 22 Rollen)
UA 05.09.2011, Maxim Gorki Theater, Berlin

Jeder stirbt für sich allein
Dramatisierung von Peter Zadek und Gottfried Greiffenhagen
Texte der Fallada-Szenen von Hartmut Lange
5D, 13H
UA 20.11.1983, Nationaltheater, Mannheim

Jeder stirbt für sich allein
nach dem Roman von Hans Fallada
In einer Neufassung von Eberhard Petschinka
3D, 5H
UA 03.12.2016, Staatsschauspiel, Dresden

Jeder stirbt für sich allein
Fassung von Luk Perceval und Christina Bellingen
4D, 7H
UA 13.10.2012, Thalia Theater, Hamburg

Kleiner Mann - was nun?
Dramatisierung des gleichnamigen Romans von Johanna Schall und Esther Slevogt
4D, 6H

Kleiner Mann - was nun?
Bearbeitet von Gil Mehmert und Volker Bürger
Fassung Münchner Volkstheater 2004
9 Darsteller

Kleiner Mann - was nun?
Fassung von Sibylle Baschung und Michael Thalheimer
1D, 1H, Chor (mind. 9 Darsteller)
UA 12.01.2013, schauspielfrankfurt, Frankfurt am Main

Kleiner Mann - was nun?
Fassung von Luk Perceval
3D, 6H, (mit Mehrfachbesetzung)
UA 25.04.2009, Münchner Kammerspiele, München

Kleiner Mann was nun
in einer Fassung von Helmut Bez
4D, 9H
UA 11.09.1993, Städtische Theater, Chemnitz

Der Trinker
Dramatisierung des gleichnamigen Romans von Bernd Ludwig
1D, 1H

Der Trinker
Dramatisierung des gleichnamigen Romans von Oliver Hohlfeld
3D, 4H
UA 29.05.2003, Landestheater Mecklenburg, Neustrelitz

Wer einmal aus dem Blechnapf frisst
Schauspiel nach dem Roman von Hans Fallada
Dramatisierung von Michael Baumgarten und Carsten Knödler
Liedtexte von Claudia Philipp
4D, 9H
UA 25.01.2003, Theater Vorpommern, Greifswald

Wer einmal aus dem Blechnapf frisst
nach dem Roman von Hans Fallada
Fassung von Christina Bellingen und Luk Perceval
1D, 5H
UA 24.02.2017, Thalia Theater, Hamburg

Wolf unter Wölfen
Eine Inflationsrevue nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada
Bearbeitung: John von Düffel
3D, 4H, (mit Mehrfachbesetzung)
UA 19.04.2013, Deutsches Theater, Berlin