08.09.2010

Aktuelle Nachrichten

WOYZECK: ÖEA in Linz und Premiere in Bielefeld
Gewaltig und vielversprechend beginnt die Spielzeit mit Tom Waits' Musical...

SCHERBENGERICHT: DSE am Fränkischen Theater Maßbach
Am 10. September feiert das Schauspiel Scherbengericht von Joel Drake Johnson...

DER GLÜCKLICHE PRINZ am Theater Nordhausen
Der glückliche Prinz zieht ab dem 12. September am Theater Nordhausen in...

THE BLACK RIDER – Teufelsritt in Marburg und Wiesbaden
Am 18. September besucht The Black Rider gleich zwei Theater und gibt mit der...

STERNE an der Landesbühne Bruchsal
Seltsam und stark leuchtet es ab dem 18. September 2010 an der Badischen...

HARRY UND SALLY: DSE am Theater Bielefeld
Sex oder Freundschaft oder doch Liebe? Dieses Spektrum menschlicher...

SCHLAFES BRUDER: Der Roman als Kammerspiel in Frankfurt
Das Schauspiel Frankfurt bringt am 27. September den Erfolgsroman Schlafes...

Dritte Ausgabe der SCHREIB:MASCHINE in Berlin
Am 11. Oktober findet zum dritten Mal ein besonderes Projekt in Berlin statt,...

MOBY DICK: UA am Theater Kiel
Am 9. Juli tauchte erstmals Moby Dick in einer Produktion des Theater Kiel am...

NEU BEI FBE: Nachwuchsdramatiker Ekat Cordes
Mit seinem Stück Ewig gärt katapultierte Ekat Cordes im Frühjahr "eine...


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Bild von Leo LenzLenz, Leo

Leo Lenz wurde am 2. Januar 1878 in Wien geboren und lebte dort bis zu seinem zehnten Lebensjahr. Zunächst zog er mit seinen Eltern für kurze Zeit nach Bautzen in Sachsen. Danach verbrachte er über dreißig Jahre in Dresden, wo er 1896 sein Abitur machte und 1902 an der Technischen Hochschule seine Staatsprüfungen im Maschinenbau ablegte. Doch schon als Student hatte er sich im Stücke schreiben versucht und betätigte sich deshalb nicht lange in dem erlernten Beruf; seine Leidenschaft galt dem Theater. Um 1908 brachte er sein erstes Lustspiel auf die Bühne, das ihm so beachtliche Erfolge bescherte, dass er sich ganz der Schriftstellerei zuwandte. Im Jahre 1922 siedelte er nach Berlin, seiner neuen Wahlheimat, über.

Nach der Zerstörung seines Hauses im Juni 1944 zog Lenz nach Eisenach, wo in Zusammenarbeit mit Waldemar Frank das Libretto zu Nächte in Shanghai entstand. Ende 1948 wurde im Eisenacher Theater sein jüngstes Lustspiel Eine Frau, sie sich lohnt uraufgeführt. Das Erfolgsgeheimnis der Lenz’schen Lustspiele liegt in der Präzision ihres technischen Aufbaus, in der Sauberkeit des Dialogs, in ihrem Witz und Humor, gepaart mit einer Dosis heiterer Lebensphilosophie, die das Publikum durchaus zum Nachdenken anregen soll. Leo Lenz spielte zwischen 1910 und 1950 mit seinen über 40 Lustspielen eine bedeutende Rolle auf den Bühnen zahlreicher deutscher Theater und auch im Ausland.

Am 29. August 1962 setzte der Tod seinem reichen Schaffen ein Ende.

 

Duett zu dritt
Lustspiel in drei Akten
2D, 2H

Ehe in Dosen
Lustspiel in einem Vorspiel und drei Akten
4D, 5H

Eine Frau, sie sich lohnt
Lustspiel in drei Akten
3D, 5H

Die ewigen drei Worte
Lustspiel in drei Akten

Fabian, der Elefant
Komödie in drei Akten
4D, 4H

Fünf Frauen um Adrian
Komödie in drei Akten
5D, 2H

Hofjagd in Steineich
Lustspiel in drei Akten
3D, 10H

Jugendliebe
Lustspiel in drei Akten nach Rudolf Presber
4D, 7H, 1 Kind

Leonie
Lustspiel in vier Akten nach Scribe
9D, 6H

Der Lieblingsdichter
Lustspiel in drei Akten
2D, 2H

Der Mann mit den grauen Schläfen
Lustspiel in drei Akten
3D, 2H

Das Parfum meiner Frau
Lustspiel in drei Akten
3D, 3H