24.11.2263

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"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Murrell, John

John Murrell vollendete sein Studium in Calgary, wo er noch heute lebt. Ende 1960 begann er Theaterstücke zu schreiben, damals noch Lehrer an einer öffentlichen Schule in Alberta. Später war er Hausautor am Theatre Calgary und bei den Alberta Theatre Projects. Er wirkte als Spielleiter beim Stratford Festival of Kanada, von 1986 bis 2002 war er Co-Director der Banff playRites Colony und leitete von 1988 bis 1992 die Theaterabteilung des Canada Council. Seit November 1999 fungiert er als Künstlerischer Leiter und Ausführender Produzent bei den Theatre Arts at The Banff Centre in Alberta, Kanada. Neben "Waiting for the Parade" und "New World" zählt Memoiren der Sarah Bernhardt (Memoir Illuminates) zu seinen erfolgreichsten Stücken, die in mehr als dreißig Ländern gespielt wurden. Er schrieb Drehbücher und übersetzte Stücke von Tschechov, Rostand und Sophokles. 1998 wurde Murrell mit dem Gascon-Thomas Award der National Theatre School of Canada und 2002 mit dem Walter Carsen Prize für seine Verdienste um das Theater ausgezeichnet.

 

Memoiren der Sarah Bernhardt

(Memoir)
Ein Stück in zwei Akten
Neuübersetzung der revidierten Fassung von 1998
Deutsch von Ute Horstmann
1D, 1H

Sommer 1922. Sarah Bernhardt, alt geworden und seit der einige Jahre zuvor durchgeführten Amputation ihres rechten Beines invalid, arbeitet an ihren Memoiren. Ihr langjähriger Sekretär Pitou ist ebenso schrullig wie sie - ein Umstandskrämer, der im Gegenteil zu ihr keinen Wert auf sein Äußeres legt. Sie sprechen über Träume und über Erinnerungen an ihre triumphale Karriere.

Als Anregung für ihr Gedächtnis improvisiert sie mit ihm Szenen aus ihrem Leben. Er muss je nach Bedarf die Rollen ihrer Mutter, ihrer Schwester oder verschiedener Freunde und Liebhaber spielen. Nur mit Mühe gelingt es ihm, er findet jedoch zunehmend Gefallen an der Schauspielerei. Komische und groteske Szenen ergeben sich.

Memoiren der Sarah Bernhardt ist ein moderner Klassiker, der nun in einer frischen Neuübersetzung der durch den Autor revidierten Original-Fassung aus dem Jahr 1998 vorliegt.