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UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Bild von Maurice MaeterlinckMaeterlinck, Maurice

wird am 29. August 1862 in Gent als Sohn wohlhabender französischsprachiger Eltern geboren. Nach dem Besuch einer Jesuitenschule beginnt er ein Jurastudium. Bereits während seiner Studienzeit schreibt er Gedichte und kurze Erzählungen. 1896, nach dem Ende seines Jurastudiums, lebt er einige Monate in Paris, wo er Mitglieder der neuen literarischen Bewegung des Symbolismus kennenlernt, darunter Stéphane Mallarmé und Villiers de l'Isle-Adam. Diese Zeit hat wesentlichen Einfluss auf sein gesamtes Schaffen und bestärkt ihn, Schriftsteller zu werden.

1889 veröffentlicht Maeterlinck seinen ersten Gedichtband "Les Serres chaudes". Sein literarischer Durchbruch gelingt ihm noch im gleichen Jahr mit dem phantastischen Drama Prinzessin Maleine, woraufhin ihn Octave Mirabeau im „Figaro“ als "belgischen Shakespeare" bejubelt. Zeit seines Lebens arbeitet Maeterlinck sowohl als Lyriker und Dramatiker; mit seinen Theaterstücken wird er weltberühmt, aber seine Bedeutung als Lyriker für die Geschichte der modernen Literatur ist kaum geringer als die des Dramatikers. 1911 erhält Maeterlinck den Nobelpreis für Literatur. In der Nobelpreisrede heißt es: "Maeterlinck schreibt mit der Vorstellungskraft eines Schlafwandlers und dem Geist eines träumenden Visionärs, aber immer auch mit der Präzision eines großen Künstlers."

Weitere Ehrungen werden dem Literaten Maeterlinck zu Teil: Er wird Präsident des Internationalen PEN-Clubs und 1919 erhebt ihn der belgische König für seine literarischen Verdienste in den Grafenstand. Maeterlinck unternimmt immer wieder ausgedehnte Reisen durch weite Teile Europas und Nordamerikas und lässt sich schließlich an der Französischen Riviera nieder. In Nizza erwirbt er 1930 ein Schloss, dem er den Namen Orlamonde aus seinen Gedichtband Quinze Chansons gibt. Während des 2. Weltkriegs geht Maeterlinck in die amerikanische Emigration. Er stirbt am 6. Mai 1949 auf seinem Schloss in Nizza.

Weitere Informationen zu Maeterlincks Werk finden Sie in unserem Special: Maurice Maeterlinck: "Ein belgischer Shakespeare"

 

Der blaue Vogel
Ein Märchenspiel in fünf Aufzügen und zwölf Bildern
Deutsch von Stefan Epstein
8D, 8H, Kinder, Nebendarsteller
UA 30.09.1908, Akademisches Künstlertheater (MChAT), Moskau
DSE 23.12.1911, Volkstheater, Wien

Der blaue Vogel
Deutsch von Stefan Gross
8D, 8H, Kinder, Nebendarsteller
UA 30.09.1908, Akademisches Künstlertheater (MChAT), Moskau
DSE 1912, Deutsches Theater, Berlin

Die Blinden
Deutsch von Stefan Gross
6D, 6H, Nebendarsteller
UA 07.12.1891, Théâtre d'Art, Paris

Der Eindringling
Deutsch von Stefan Gross
5D, 3H
UA 21.05.1891, Théâtre d'Art, Paris

Interieur
Deutsch von Stefan Gross
2D, 3H, Nebendarsteller
UA 15.05.1895, Théâtre de l'Œuvre, Paris

Joyzelle
Schauspiel in fünf Aufzügen
Deutsch von Friedrich von Oppeln-Bronikowski
2D, 4H

Maria Magdalena
Drama in drei Aufzügen
Deutsch von Friedrich von Oppeln-Bronikowski
4D, 8H, Statisterie

Pelleas und Melisande
Deutsch von Stefan Gross
2D, 5H, 1 Kind, Statisterie
UA 16.05.1893, Théâtre de Bouffes Parisiens, Paris
DSE 12.02.1899, Deutsches Theater, Berlin

Prinzessin Maleine
Deutsch von Stefan Gross
18D, 26H, Nebendarsteller

Schwester Beatrix
Drama
Deutsch von Friedrich von Oppeln-Bronikowski
10D, 1H, Statisterie

Die sieben Prinzessinnen
Deutsch von Stefan Gross
8D, 3H, Nebendarsteller

Tintagiles Tod
Deutsch von Stefan Gross
6D, 2H