30.07.2010
Warum heiraten? - "Meine tolle Scheidung" in Dortmund
Am 29. Juli öffnet sich der Vorhang für Meine tolle Scheidung von Geraldine...
Berauschend: "Dracula" bei den Ettlinger Schlossfestspielen
Seit dem 24. Juni verbreitet Dracula von Karel Svoboda bei den...
Open Air am Ort des Geschehens: "Schwarzwaldmädel" im Hochschwarzwald
In der außergewöhnlichen Kulisse der Hochfirstschanze Titisee-Neustadt tanzt...
Aufgesattelt: "Im Weißen Rössl" als gewitztes Sommerspektakel
Fast 80 Jahre ist sie alt, Ralph Benatzkys Revueoperette Im Weißen Rössl. Von...
Verzaubert und verhext: "Zauberer von Oss" auf dem Hexentanzplatz
Von Zauberern und bösen Hexen, mutigen Mädchen und kleinen Hunden erzählt uns...
Eingestiegen: Auf zur Schweizer Erstaufführung von "Wochenend und Sonnenschein" in Meggen!
Im Mai 2009 feierte das Musical Wochenend und Sonnenschein seine Uraufführung...
Willkommen, Bienvenue, Welcome: "Cabaret" im Berliner Tipi und unterm Sternenzelt
Willkommen zum Cabaret! Gleich zwei Mal öffnet sich der Vorhang des berühmten...
Wal ahoi: "Moby Dick" in Kiel gesichtet!
Noch bis zum 18. Juli 2010 können Sie Moby Dick im Rahmen des Sommertheaters...
Amüsement auf dem Prüfstein: "La Périchole" an der Komischen Oper Berlin
Am 6. Juni feierte La Périchole von Jacques Offenbach unter der Regie von...
Zum Äußersten gedrängt: "Rose Bernd" im Residenztheater München
Im Residenztheater des Bayerischen Staatsschauspiels feiert am 9. Juli...
| Schönthan, Franz von |
Die Wiener Brüder Franz und Paul von Schönthan schrieben Stücke fürs
Theater und waren beide hauptberuflich eng mit der Wortkunst verbunden:
Franz (*20.06.1849, †02.12.1913) als Schauspieler und Regisseur, Paul
(*19.03.1853, †05.08.1905) als Redakteur. Theatergeschichte schrieben
sie mit dem gemeinsam verfassten Schwank Der Raub der Sabinerinnen
(1884), einem absoluten Klassiker der deutschen Komödie, der auch über
hundert Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Schwung und
Spritzigkeit verloren hat und sowohl in Deutschland (zum wiederholten
Male) als auch in Dänemark verfilmt wurde.
Franz von Schönthan wurde nach seiner Zeit als Marineoffizier Schauspieler in Dessau, später ging er nach Berlin. Dort begann er Bühnenstücke zu schreiben. 1883 wurde er Oberregisseur am Wiener Stadttheater. Lustspiele und Schwänke waren sein Metier. "Das Mädchen aus der Fremde" und "Sodom und Gomorrha" kamen 1880 auf die Bühne, "Der Schwabenstreich" 1883. Es folgten noch Dutzende von Komödien. Zusammen
mit seinem Bruder Paul von Schönthan
brachte er sieben Bände "Kleine Humoresken" heraus. Beide besaßen die
Gabe, in jeder Lebenssituation das komische Element entdecken und
künstlerisch umsetzen zu können.
Schwank in vier Akten
Bearbeitet von Karl Wesseler
4D, 5H
Dialektfassungen:
Der Raub der Sabinerinnen
Schwäbische Fassung
von Monika Hirschle
4D, 5H
Amateurbühnen wenden sich für die Aufführungsrechte bitte an die Vertriebsstelle in Norderstedt
http://www.vvb.de
Deutsche Kleinstadt, Bühne eines Wandertheaters, Ende des 19. Jahrhunderts. Vor vielen Jahren, als Student, hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie geschrieben. Als nun eine reisende Gesellschaft mit Direktor Striese als Theaterprinzipal im Städtchen gastiert, ergibt sich eine gute Gelegenheit, das Stück
öffentlich aufzuführen. Gollwitz lässt das Stück jedoch unter einem Pseudonym erscheinen.
Als Frau und Tochter jedoch vorzeitig aus der Sommerfrische zurückkehren, nehmen die tragischen Verwicklungen ihren Lauf. Der Professor versucht zu verheimlichen, dass seine wahre Leidenschaft dem Theater gilt. Schließlich wird dadurch sogar seine Ehe bedroht. Auf der Bühne des Direktors Striese geht es nicht weniger chaotisch zu...