20.02.2018

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Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Schönthan, Paul von

Die Wiener Brüder Franz und Paul von Schönthan schrieben Stücke fürs Theater und waren beide hauptberuflich eng mit der Wortkunst verbunden: Franz (*20.06.1849, †02.12.1913) als Schauspieler und Regisseur, Paul (*19.03.1853, †05.08.1905) als Redakteur. Theatergeschichte schrieben sie mit dem gemeinsam verfassten Schwank Der Raub der Sabinerinnen (1884), einem absoluten Klassiker der deutschen Komödie, der auch über hundert Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Schwung und Spritzigkeit verloren hat und sowohl in Deutschland (zum wiederholten Male) als auch in Dänemark verfilmt wurde.

Paul von Schönthan arbeitete 1887-1890 als Redakteur der "Lustigen Blätter" in Berlin. 1892 kehrte er als Feuilletonredakteur für das "Neue Wiener Tageblatt" nach Wien zurück und arbeitete ab 1902 bei der Abendpost. 1886 und 1888 veröffentlichte er Lustspiele wie "Zimmer Nr. 18" und "Sturm in Not", daneben viele Erzählungen, Novellen und humoristische Romane. Zusammen mit seinem Bruder Franz von Schönthan brachte er sieben Bände "Kleine Humoresken" heraus. Beide besaßen die Gabe, in jeder Lebenssituation das komische Element entdecken und künstlerisch umsetzen zu können.

 

Der Raub der Sabinerinnen
Schwank in vier Akten
Ein wenig bearbeitet und durch lange Erfahrung mit dem Stück durch viele, zum Teil klassische Extempores angereichert von Reinhold Rüdiger
4D, 6H

Der Raub der Sabinerinnen
Schwank in vier Akten
Bearbeitet von Jürgen Bosse
4D, 7H

Der Raub der Sabinerinnen
Schwank in vier Akten
Bearbeitet von Karl Wesseler
4D, 5H

Der Raub der Sabinerinnen
Schwank in vier Akten
von Franz und Paul von Schönthan
Neu bearbeitet unter reichlicher Verwendung reizender Anekdoten von Curt Goetz
5D, 7H
UA 25.10.1955, Renaissance-Theater, Berlin

Der Raub der Sabinerinnen
Schwank in vier Akten
von Franz von Schönthan und Paul von Schönthan
Neu bearbeitet unter reichlicher Verwendung reizender Anekdoten von Curt Goetz
Fassung: Hajo Baumgärtner
7D, 9H

Der Raub der Sabinerinnen Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch
Schwank von Franz und Paul von Schönthan
Bearbeitung von Stefan Meuschel
4D, 6H