24.11.4005

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"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DSE: "Die Zertrennlichen" von Fabrice Melquiot am Schauspiel Frankfurt
Am 26. November ist die deutschsprachige Erstaufführung von Die...

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Dubin, Al

Al Dubin wurde als Kind russischer Einwanderer am 10. Juni 1891 in Zürich geboren. Zwei Jahre später übersiedelte die Familie in die USA. Im Alter von 14 Jahren begann er, die Schule zu schwänzen, um sich am Broadway Shows anzusehen und eigene Texte in Tin Pan Alley anzubieten. Nach dem ersten Weltkrieg schrieb er zunächst Songtexte für verschiedene Komponisten und komponierte selbst Musik für Stummfilme. Zu seinen bekanntesten Texten zählen u.a. „Tiptoe Through the Tulips“, „Indian Summer“ und Duke Ellingtons „I Never Felt This Way Before“. Al Dublin starb am 11. Februar 1945.

 

42nd Street

Musical
Musik von Harry Warren
Gesangstexte von Al Dubin
Buch von Michael Stewart und Mark Bramble
Nach dem Roman von Bradford Ropes
Verwendung der Songs mit freundlicher Genehmigung durch Warner Bros. als Eigentümer der Musikrechte
Deutsche Fassung von Wolfgang Adenberg (Liedtexte) und Ruth Deny (Dialoge) im Auftrag von Stage Entertainment GmbH
7D, 7H, Ensemble
Orchesterbesetzung: Reed I (Fl, Klar, S.Sax, A.Sax), Reed II (Fl, Picc, Klar, A.Sax), Reed III (Klar, T.Sax), Reed IV (Klar, T.Sax), Reed V (Klar, B.Klar, Bar.Sax), Hr, Trp I [Flügel Hr], Trp II, III, Pos I, II [B.Pos], Kl, [Git/Banjo], Perc, B
UA: 25.08.1980, Winter Garden Theatre New York
DSE: 21.11.2003, Apollo Theater Stuttgart

42nd Street gehört zu den erfolgreichsten Musicals, die je am Broadway gespielt wurden. Basierend auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1933 ist das Stück eine liebevolle Hommage an das Showbusiness. Einer seiner swingenden Songs zählt zu den heimlichen Hymnen des Genres: "The Lullaby of Broadway".

New York in den dreißiger Jahren. Der Theaterproduzent Julian Marsh steckt in finanziellen Schwierigkeiten und braucht dringend einen Erfolg am Broadway. Seine neue Show "Pretty Lady" wird von Abner Dillon finanziert, dem Liebhaber des alternden Stars Dorothy Brock – und natürlich ist an die Finanzierung die Bedingung geknüpft, dass Dorothy die Hauptrolle spielt. Die Proben beginnen mit dem Vortanzen für das Ensemble. Peggy Sawyer, eine junge Tänzerin aus der Provinz, kommt zu spät, erhält aber doch noch die Chance, ihr Können zu zeigen. Obwohl sie hervorragend ist, bleibt der Choreograph Andy Lee hart: Wer zu spät kommt, wird nicht engagiert. Enttäuscht rennt Peggy von der Bühne. Der männliche Hauptdarsteller Billy Lawlor und andere Mitglieder des Ensembles sind von Peggys Talent so überzeugt, dass sie Julian March überreden, sie doch für das Ensemble zu engagieren.

Mit den denkbar größten Schwierigkeiten laufen die Proben zur Show an. Abner Dillon ist bei jeder Liebesszene eifersüchtig auf Dorothy und droht, sein Geld zurückzuziehen. Heimlich fühlt sich diese auch eher zu ihrem früheren Bühnenpartner Pat Denning hingezogen, der aber hat wiederum ein Auge auf Peggy geworfen, was Dorothy natürlich nicht verborgen bleibt. Während einer Voraufführung in Philadelphia kommt es zur Katastrophe: Im Finale stößt Peggy aus Versehen mit Dorothy zusammen, diese stolpert und bricht sich den Fuß. Die Vorstellung muss abgebrochen werden, Peggy wird gefeuert. Die Show steht vor dem endgültigen Aus. Dem verzweifelten Ensemble gelingt es jedoch, Julian davon zu überzeugen, die Hauptrolle umzubesetzen. Die einzige, die dafür in Frage kommt, ist Peggy. Es bleiben nur noch wenige Stunden Zeit, bis sich der Vorhang hebt und die Show beginnt...

Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.