26.09.2018

Aktuelle Nachrichten

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Die Erbin

(The Heiress)
Schauspiel nach dem Roman "Washington Square" von Henry James
Deutsch von Hans Feist
6D, 3H

Seit dem Tod ihrer Mutter lebt Catherine Sloper alleine mit ihrem Vater Dr. Sloper und einer Tante in einem vornehmen Haus am Washington Square. Der Vater ist redlich bemüht, seine Tochter in die Gesellschaft einzuführen – Männer scheinen sich jedoch nicht für sie zu interessieren.

Das ändert sich, als sie eines Tages den jungen, gutaussehenden Morris Townsend kennenlernt. Er besucht sie in den kommenden Tagen häufiger und macht ihr bereits kurz darauf einen Heiratsantrag. Catherine ist überglücklich und verliebt ... ganz im Gegenteil zu ihrem strengen Vater. Der sieht in dem jungen bildschönen Mann, der selbst eine Erbschaft gemacht hatte und diese nach eigenen Angaben in Europa verlebt hat, einen potentiellen Erbschleicher. Schließlich erhält Catherine seit dem Tod ihrer Mutter jährlich 10.000 Dollar zur freien Verfügung und wird nach dem Ableben des Vaters um weitere 20.000 Dollar pro Jahr reicher.
Der Vater lehnt den Heiratsantrag des jungen Morris brüsk ab, macht auf Catherines Einlenken jedoch einen Vorschlag: Er wird mit seiner Tochter für einige Zeit nach Europa reisen. Nach der Rückkehr sollen die beiden Verliebten prüfen, ob sie sich immer noch füreinander bestimmt fühlen ...

Die Verfilmung des Stoffes durch William Wyler war der große Erfolg bei der Oscar-Verleihung im Jahre 1949 und brachte der Hauptdarstellerin Olivia de Havilland ihren zweiten Oscar. An ihrer Seite spielte Montgomery Clift die begehrte Rolle des schönen Morris.