21.04.2018

Aktuelle Nachrichten

Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Darion, Joe

Joe Darion wurde am 20. Januar 1917 in New York City geboren und war ein amerikanischer Liedtexter für Musiktheater. Bekannt wurde er durch Der Mann von La Mancha. Darion starb am 06.Juni 2001 in Lebanon, New Hampshire.

 

Der Mann von La Mancha

(Man Of La Mancha)
Ein Musical von Dale Wasserman
Musik von Mitch Leigh
Gesangstexte von Joe Darion
Inszenierung der Uraufführung von Albert Marre
Deutsch von Robert Gilbert
4D, 8H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Fl (Picc), Ob, Klar, Fg, Hr I, II, Trp I, II, Pos I, II (B.Pos), Pk, Schl I, II, Hrf, Git I, II, Kb
UA: 22.11.1965, ANTA Washington Square Theatre New York
DSE: 04.01.1968, Theater an der Wien Wien

Der Dichter Miguel de Cervantes ist von der spanischen Inquisition des ausgehenden 16. Jahrhunderts ins Gefängnis gesperrt worden. Dort spielt er, um sein Romanmanuskript des "Don Quixote" vor zwielichtigen Mithäftlingen zu retten, mit diesen zusammen improvisierte Szenen aus seinem Werk mit einfachen Mitteln nach.

Cervantes selbst schlüpft in die Rolle des älteren Edelmannes Alonso Quijana, der durch die Lektüre vieler Ritterromane derart geistig verwirrt ist, dass er als fahrender Ritter Don Quixote zusammen mit seinem einfältigen Diener Sancho Pansa durch die Welt zieht, um gegen alles Böse zu streiten. Unfähig, zwischen der Realität und seiner Phantasie zu unterscheiden, kämpft er auf seiner Suche nach seinem Erzfeind, dem "Großen Zauberer" gegen eine Windmühle, die er für einen vierarmigen Riesen hält. In einer Gaststätte, die er für ein Schloss hält, glaubt er in der Gelegenheits-Prostituierten Aldonza seine Prinzessin Dulcinea gefunden zu haben, für die er ritterliche Abenteuer bestehen kann. Obwohl sie ihm ihre wahre Identität drastisch vor Augen hält, schützt Quixote sie zusammen mit Sancho erfolgreich vor den Übergriffen einer Bande von Maultiertreibern. Da Quijana sich durch seinen Geisteszustand zum Gespött des ganzen Landes macht, sehen seine Nichte Antonia und ihr Verlobter Dr. Carrasco ihre geplante Hochzeit gefährdet. In der Verkleidung eines Spiegelritters, den Don Quixote für den "Großen Zauberer" hält, streckt Carrasco Quijana im Kampf nieder, um ihn mit dieser Schocktherapie zu heilen.

Nachdem Quijina sich im Spiegel als alter Narr in lächerlicher Verkleidung erkannt hat, schwinden seine Kräfte. Die geläuterte Aldonza, die nicht gewohnt war, von einem Mann respektvoll behandelt zu werden, bekennt sich an seinem Sterbebett zu seiner Utopie vom Kampf für das Unerreichbare.