24.04.5397

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Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Impekoven, Toni

1881 in Köln begann seine Theaterkarriere in der preußischen Provinz. Er arbeitete an Ernst von Wolzogens berühmten "Überbrettl" und ging 1904 als jugendlicher Komiker, als Regisseur und Bühnenausstatter an das neugegründete Berliner Lustspielhaus.
Der bunte Possen- und Schwankspielplan des Berliner Theaters brachte ihn auf den Gedanken, sich selbst als Autor zu versuchen. Als Impekoven 1914 nach einem kurzen Zwischenspiel am Berliner Theater am Schiffbauerdamm nach Frankfurt übersiedelte, hatte er bereits vier Possen geschrieben: "Narrenstreich" (1909), "Die grüne Neune" (1911), "Hochherrschaftliche Wohnungen" (1913) und "Alles klappt" (1914).

In Frankfurt, engagiert am Schauspielhaus des Stadttheaters, traf er auf den Journalisten Carl Mathern, der sich auch schon als Bühnenautor versucht hatte. Die beiden Autoren schlossen sich zu einer florierenden Schwankfirma zusammen und brachten gemeinsam eine Fülle von Stücken auf den Markt: u.a. Der doppelte Moritz (1926), Hamlet in Krähwinkel (1924), Otto der Treue (1924) und Die silbernen Löffel (1940).
Doch das war nicht alles: beide schrieben außerdem mit anderen Partnern, Impekoven etwa mit Paul Verhoeven, mit dem er das Lustspiel Liebe in Not und das Buch zum musikalische Lustspiel von Edmund Nick Das kleine Hofkonzert (1935) herausbrachte. Impekoven blieb dem Frankfurter Theater treu: als Schauspieler, als Regisseur, schließlich auch in der Spielzeit 1945/46 als Intendant. Er starb 1947 und hinterließ 31, allein oder mit Mitarbeitern verfasste, Schwänke, Possen und Lustspiele.

 

Der doppelte Moritz
Schwank in drei Akten
5D, 6H

Hamlet in Krähwinkel
Volksstück in sieben Bildern nach einer historischen Begebenheit
5D, 14H

Liebe in Not
Lustspiel in vier Akten
4D, 7H, Nebendarsteller

Otto der Treue
Schwank in drei Akten
5D, 6H

Die silbernen Löffel
Lustspiel in drei Akten
6D, 6H