26.04.2015

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Zum Wiederentdecken:"Barnum" von Cy Coleman
Barnum – das legendäre, vielfach preisgekrönte Zirkusmusical von Cy Coleman -...

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Das Evangelium nach Jimmy erzählt auf berührende Art und Weise, was es...

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Die märchenhafte Erzählung Der kleine Prinz des französischen Autors Antoine...

UA: "Ein Fest bei Baba Dengiz" am Grips Theater in Berlin
Vor 40 Jahren wurde das Grips Theater am Hansaplatz mit Ein Fest bei...

Neu bei DESCH: "Die Mutter" von Florian Zeller
Florian Zellers Stück Die Mutter ist die feinfühlige Momentaufnahme einer...

Neu bei FBE: "Wagners Ding mit dem Ring" von Thomas Zaufke und Ulrich Michael Heissig
Wenn Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" der harte Stoff ist, dann ist...

"Leben ohne Chris" am Landestheater Linz
Am 4. April feiert mit Leben ohne Chris das Musical über Leben und Tod von...

UA: "König der Kinder: Macius!" von Katrin Lange
Jüngst wurde Katrin Lange mit ihrem Stück Zaubermühle! für Mülheim nominiert....

"Der Vorname" am Theater an der Kö in Düsseldorf
Vom 29.04.-21.06.2015 zeigt das Theater an der Kö in Düsseldorf das...

"Toutou" am Theater am Dom in Köln
Vom 30.04.-12.07.2015 wird Toutou von Daniel Besse und Agnès Tutenuit in...


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Higgins, Colin

Colin Higgins (* 28. Juli 1941 in Nouméa, Neukaledonien, Frankreich; † 5. August 1988 in Los Angeles, Kalifornien) war ein australischer Schriftsteller, Filmregisseur und Drehbuchautor.

Colin Higgins studierte Ende der 1960er Jahre an der Universität Los Angeles und nahm dort an einem Drehbuchseminar teil. Seine Abschlussarbeit dieses Seminars war das Drehbuch „Harold und Maude“ über die Liebe eines 18-Jährigen zu einer 80-Jährigen. 1971 verfilmte Hal Ashby das Buch mit Bud Cort als Harold und Ruth Gordon als Maude. Colin Higgins starb acht Tage nach seinem 47. Geburtstag in Beverly Hills an Aids.

Filmographie

als Drehbuchautor:
1971: Harold und Maude (Harold and Maude) – Regie: Hal Ashby
1973: The Devil's Daughter – Regie: Jeannot Szwarc
1976: Trans-Amerika-Express (Silver Streak) – Regie: Arthur Hiller
1987: Out on a Limb - Regie: Robert Butler

als Regisseur und Drehbuchautor:
1978: Eine ganz krumme Tour (Foul Play)
1980: Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um? (Nine to Five)
1982: Das schönste Freudenhaus in Texas (The Best Little Whorehouse in Texas)


(Quelle: de.wikipedia.org, Originaltext, abgerufen am 19.01.2011; die Nutzung des Textes erfolgt unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben. Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.)

 

Harold und Maude

(Harold and Maude)
Ein Stück in zwei Akten
Deutsch von Udo Birckholz
4D, 4H, Nebendarsteller
DSE: 1974, Renaissance-Theater Berlin

Harold und Maude erzählt die Liebesgeschichte eines todessüchtigen, neurotischen Achtzehnjährigen aus gutem Hause und einer vitalen, lebensfrohen und impulsiven Neunundsiebzigjährigen, einer "unwürdigen Alten", die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voller bizarrer Erinnerungsstücke am Rande der Stadt lebt. Harolds wohlhabende und oberflächliche Mutter versucht ihren Sohn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber wegen der inszenierten Selbstmordversuche Harolds regelmäßig misslingt. Gleichzeitig entwickelt sich zwischen Harold und Maude eine Liebesbeziehung jenseits jeglicher gesellschaftlicher Konventionen. Maude lehrt Harold einen neuen Blick auf die Welt und das Leben und bis zu Maudes Tod erlebt das sonderbare Paar schwarzhumorige Situationen voll von grotesker Komik, zugleich aber auch von melancholischer Poesie und Zärtlichkeit. Gemeinsam erleben sie eine Zeit der Liebe, des Lernens und des endgültigen Abschiednehmens. 

Das Theaterstück schrieb Colin Higgins kurz nach der Uraufführung seines international außerordentlich erfolgreichen Films im Jahre 1971. Seine deutschsprachige Erstaufführung erlebte das Werk 1974 am Berliner Renaissance-Theater.