23.10.2018

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Premiere: "Hunger. Peer Gynt" nach Knut Hamsun und Henrik Ibsen am Deutschen Theater Berlin
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Einladungen: Franziska Henschel und "Mädchen wie die" beim Augenblick Mal! 2019
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"Großes Kino" und "Pointenfeuerwerk" - UA von Axel Ranischs "Nackt über Berlin"
Die Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin war am 16....

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DSE: "Präsidenten-Suite" am Renaissance-Theater Berlin
Am 7. Oktober ist die deutschsprachige Erstaufführung von John T. Binkleys...

UA: "Wer ist Walter" von Ariane Koch am Theater Bonn
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Ehrung für Volker Ludwig und Birger Heymann in Südkorea
In Seoul gab es für Volker Ludwig und Birger Heymann vor kurzem eine...

Neu bei FBE: "Jasper in Deadland" von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster
Der 16-jährige Jasper liebt Agnes. Aber nach der entscheidenden ersten...

Premiere: "Frau Luna" am Stadttheater Ingolstadt
Am Stadttheater Ingolstadt ist am 20. Oktober die Premiere von Paul Linckes...

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Am 20. Oktober hat Kiss Me, Kate von Cole Porter, Samuel Spewack und Bella...

Rückblick: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek uraufgeführt
Am 19. September war die Uraufführung von Effi von Oliver Schmaering und Kay...

Rückblick: "Ein Stein fing Feuer" am Staatstheater Nürnberg
"Wie das Staatstheater Nürnberg unter neuer Leitung begeistert" (BR): Mit...


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Higgins, Colin

Colin Higgins (* 28. Juli 1941 in Nouméa, Neukaledonien, Frankreich; † 5. August 1988 in Los Angeles, Kalifornien) war ein australischer Schriftsteller, Filmregisseur und Drehbuchautor.

Colin Higgins studierte Ende der 1960er Jahre an der Universität Los Angeles und nahm dort an einem Drehbuchseminar teil. Seine Abschlussarbeit dieses Seminars war das Drehbuch „Harold und Maude“ über die Liebe eines 18-Jährigen zu einer 80-Jährigen. 1971 verfilmte Hal Ashby das Buch mit Bud Cort als Harold und Ruth Gordon als Maude. Colin Higgins starb acht Tage nach seinem 47. Geburtstag in Beverly Hills an Aids.

Filmographie

als Drehbuchautor:
1971: Harold und Maude (Harold and Maude) – Regie: Hal Ashby
1973: The Devil's Daughter – Regie: Jeannot Szwarc
1976: Trans-Amerika-Express (Silver Streak) – Regie: Arthur Hiller
1987: Out on a Limb - Regie: Robert Butler

als Regisseur und Drehbuchautor:
1978: Eine ganz krumme Tour (Foul Play)
1980: Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um? (Nine to Five)
1982: Das schönste Freudenhaus in Texas (The Best Little Whorehouse in Texas)


(Quelle: de.wikipedia.org, Originaltext, abgerufen am 19.01.2011; die Nutzung des Textes erfolgt unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben. Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.)

 

Harold und Maude

(Harold and Maude)
Ein Stück in zwei Akten
Deutsch von Udo Birckholz
4D, 4H, Nebendarsteller
DSE: 1974, Renaissance-Theater Berlin Berlin

Harold und Maude erzählt die Liebesgeschichte eines todessüchtigen, neurotischen Achtzehnjährigen aus gutem Hause und einer vitalen, lebensfrohen und impulsiven Neunundsiebzigjährigen, einer "unwürdigen Alten", die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voller bizarrer Erinnerungsstücke am Rande der Stadt lebt. Harolds wohlhabende und oberflächliche Mutter versucht ihren Sohn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber wegen der inszenierten Selbstmordversuche Harolds regelmäßig misslingt. Gleichzeitig entwickelt sich zwischen Harold und Maude eine Liebesbeziehung jenseits jeglicher gesellschaftlicher Konventionen. Maude lehrt Harold einen neuen Blick auf die Welt und das Leben und bis zu Maudes Tod erlebt das sonderbare Paar schwarzhumorige Situationen voll von grotesker Komik, zugleich aber auch von melancholischer Poesie und Zärtlichkeit. Gemeinsam erleben sie eine Zeit der Liebe, des Lernens und des endgültigen Abschiednehmens. 

Das Theaterstück schrieb Colin Higgins kurz nach der Uraufführung seines international außerordentlich erfolgreichen Films im Jahre 1971. Seine deutschsprachige Erstaufführung erlebte das Werk 1974 am Berliner Renaissance-Theater.