24.04.2014

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Neu bei FBE: "Das kunstseidene Mädchen" von Rainer Bielfeldt, Carsten Golbeck und Irmgard Keun
"Ein durch und durch originelles Buch, das den Leser unwiderstehlich in...

"Frank V." an den Landesbühnen Sachsen
An den Landesbühnen Sachsen wird derzeit Erpressung von Kunden und...

"Der Besuch der alten Dame" am Deutschen Theater Berlin
"Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell."...

Rückblick: "Nachtgeknister" am Düsseldorfer Schauspielhaus
"Die Lust der Grimm-Zeit, sich schaurig-schön zu gruseln, ist bis heute...

Zum Wiederentdecken: "Fletsch" von Marc Schubring, Wolfgang Adenberg und Holger Hauer
Dass Werwölfe exzellent küssen können, ist ja eigentlich eine allgemein...

Rückblick Leipziger Buchmesse
Neues von unseren Partnern der Buchverlage: Mit Spannung wird Christian...

Neu bei FBE: Claudia Tondl
Die 1980 in Wien geborene Autorin Claudia Tondl schafft es in ihren Stücken,...

Rückblick: "Jeder stirbt für sich allein" am Theater Erlangen
Am 13. März kam Hans Falladas Roman Jeder stirbt für sich allein in der...

UA: "Nichts von mir" von Arne Lygre am Stadsteatern Stockholm
Sie sind froh, dass sie sich getroffen haben, sagen sie später. Nie hätte sie...

"Das Geheimnis des Edwin Drood" am Staatstheater Wiesbaden
Auf Mördersuche kann sich am 12. April das Publikum des Hessischen...

UA: Oliver Kluck und Andreas Altmann am Schauspielhaus Graz
Die viel beachteten Autobiografie von Andreas Altmann, Das Scheißleben meines...


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Lane, Jeffrey

Jeffrey Lane trat erstmals am Broadway mit dem zusammen mit David Yazbek verfassten Musical "Dirty Rotten Scroundrels" in Erscheinung, für das er für die Tony und Drama Desk Abwarts nominiert wurde. Die zweite gemeinsame Arbeit mit Komponist Yazbek, die Musical-Fassung des spanischen Films Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs von Pedro Almodóvar, feierte im November 2010 am Broadway Uraufführung und wurde u. a. für drei Tony Awards, sechs Drama Desk Awards und vier Outer Critics' Circle Awards nominiert.

Neben seiner Arbeit für die Bühne schrieb Lane Drehbücher für zahlreiche Fernsehspiele und -serien, darunter "Verrückt nach dir" und "Der Fall Mary Phagan". Für seine Arbeiten erhielt er u. a. fünf Emmy Awards und einen Golden Globe.

 

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

(Women on the Verge of a Nervous Breakdown)
Ein neues Musical
Buch von Jeffrey Lane
Musik und Liedtexte von David Yazbek
nach dem Film von Pedro Almodóvar
Original Broadway-Produktion vom Lincoln Center Theatre, New York City, 2010
Deutsch von Kevin Schroeder
6D, 3H, Nebendarsteller, Ensemble
Orchesterbesetzung: Reed I, II, III, Hr, Trp, Pos, Dr, Perc, Git, Keyb I, II, Vl I, II, Va, Vc, B
UA: 04.11.2010, Belasco Theatre New York
DSE: 10.11.2012, Schauspielhaus Graz Graz

Iván und Pepa arbeiten als Synchronsprecher und sind - allerdings nur scheinbar - ein glückliches Paar. Eines Tages beendet der Schürzenjäger Iván die langjährige Beziehung, indem er auf Pepas Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlässt. Pepa startet einen Rachefeldzug und deckt dabei Iváns Doppelleben auf: Er ist bereits mit Lucia verheiratet und hat einen Sohn namens Carlos. Als Pepa – am Rande des Nervenzusammenbruchs – ihre Wohnung auflöst, taucht ausgerechnet Iváns Sohn Carlos als Mietinteressent auf. Für weitere Unruhe sorgt Pepas Freundin Candela, die sich zu allem Überfluss in einen Terroristen verliebt hat. Und dann gibt es da noch Lucía, die Noch-Ehefrau Iváns, und deren feministische Anwältin Paulina. Kurz bevor das Ganze eskaliert, erscheinen zwei Polizisten bei Pepa, die gerade ein ganz besonderes Gazpacho zubereitet hat ...

Die vom Regisseur Pedro Almodóvar bis ins kleinste Detail wohldurchdachte Screwball-Komödie Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, die ihm eine Oscar-Nominierung und den internationalen Durchbruch bescherte, wurde von David Yazbek und Jeffrey Lane, die bereits beim Musical "Dirty Rotten Scoundrels" erfolgreich zusammenarbeiteten, kongenial für die Bühne adaptiert. Sie folgen dem Drehbuch Szene für Szene und reichern den Stoff mit ihrem eigenen schrägen Humor und mit eingängigen, von Latino-Rhythmen beeinflussten Songs an.

Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.