Aktuelle Nachrichten

UA von Felicia Zellers "Der Fiskus" am Staatstheater Braunschweig
Am 18. Januar ist die Uraufführung von Felicia Zellers neuem Stück Der Fiskus...

Hörspiel des Jahres 2019: "GEH DICHT DICHTIG!" von Ruth Johanna Benrath
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat GEH DICHT DICHTIG! von...

DSE: "Vor dem Entschwinden" am Rheinischen Landestheater Neuss
Am 11. Januar ist am Rheinischen Landestheater, Neuss die deutschsprachige...

Prämiert: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinner der...

Premiere: "Der starke Stamm" am Residenztheater München
Am 23. Januar hat Der starke Stamm von Marieluise Fleißer am Residenztheater,...

UA: "Apeiron" von Anja Hilling am Theater Bonn
Am 24. Januar ist die Uraufführung von Anja Hillings Stück Apeiron am Theater...

Neu bei FBE: "Brüder" von Jackie Thomae
Zwei Männer. Zwei Möglichkeiten. Zwei Leben. Jackie Thomae stellt in ihrem...

Neu bei FBE: "Unser Dorf" von Klaus Chatten
Mia Fängewisch ist Witwe. Vor genau einem Jahr ist ihr Mann Hubert...

Neu bei FBE: "I and You" von Lauren Gunderson
Einfühlsam und voller Humor erzählt Lauren Gunderson von der Suche zweier...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...


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Bild von Peter KreuderKreuder, Peter
© Archiv Sikorski 

Peter Kreuder, geboren am 18. August 1905 in Aachen, studierte Musik, Klavier und Komposition in Berlin, München und Hamburg. 1929 erhielt er seine ersten größeren Engagements an Kabarettbühnen in Berlin. Er komponierte die Zwischenmusiken für „Der blaue Engel“ aber auch zu Propagandafilmen wie „Gestern und heute“ (1938). Sein Schlager „Musik, Musik, Musik“ (auch bekannt als „Ich brauche keine Millionen“) wurde einer der größten Hits der 30er Jahre. Während dieser Zeit war Kreuder unter anderem musikalischer Leiter des Münchner Schausspielhauses, 1938 wurde er als Musikdirektor am Theater am Gärtnerplatz eingesetzt. 1939 fiel Kreuder erstmals bei den Nationalsozialisten in Ungnade, als er versuchte, nach Schweden zu emigrieren. Die Drohung, seine gesamte Familie in Konzentrationslager zu schicken, sollte er seine Pläne in die Tat umsetzen, zeigte Wirkung und Kreuder blieb in Deutschland. Zwei Jahre später weigerte er sich, im Rheinland Konzerte zu geben, da dieser Teil Deutschlands besonders von Bombenangriffen bedroht war, jedoch war seine Stellung bei den Nationalsozialisten in der Zwischenzeit so gefestigt, dass er weder aus der Reichsmusikkammer ausgeschlossen, noch an die Front geschickt wurde. Er schrieb weiter Musicals unter anderem für Zarah Leander „Lady aus Paris“ und auch „Madame Scandaleuse“, aber auch für Johannes Heesters, für den er „Bel Ami“ schrieb, was einer seiner größten Erfolge wurde. Nach dem Krieg reiste er als Pianist um die Welt und gab Konzerte zusammen mit Josephine Baker. Als er am 28. Juni 1981 schließlich in Salzburg verstarb, hinterließ er die Musik zu 188 Filmen und elf Musicals, einer Oper, fünf Operetten und sechs symphonischer Werke. Sein letztes Musical „Lola Montez“ wurde 2003 uraufgeführt.

 

Bel Ami Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch
Musical
Musik von Peter Kreuder
Text von Franz Gribitz und Therese Angeloff
7D, 12H
UA 15.05.1960, Raimund Theater, Wien

Frackkomödie
Komödie in drei Akten
von Fritz Schwiefert
Musik von Peter Kreuder
in der Einrichtung von Walter Bruno Iltz
2D, 9H, Komparsen, Chor, Tänzerinnen
Orchesterbesetzung: auf Anfrage
UA 13.05.1939, Volkstheater, Wien

Lady aus Paris Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch
Musical nach Oscar Wildes »Lady Windermeres Fächer« Musik von Peter Kreuder, Buch von Karl Farkas
7D, 11H
UA 22.10.1964, Raimund Theater, Wien

Wedding Mary Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch
Eine Revue von Peter Kreuder, Günther Schwenn und Erika Lanz
Musik von Peter Kreuder
Bearbeitung von Buch und Texte Günther Schwenn und Erika Lanz
4D, 7H, Ballett