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Ausgewählt: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
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"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
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UA: "Die Bademattenrepublik" am JES
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DSE: Nina Segals "Nachts (bevor die Sonne aufgeht)" in Mainz
Am 14. Dezember ist die deutschsprachige Erstaufführung von Nina Segals Stück...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
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"Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Theater Osnabrück
Am 7. Dezember hat die Inszenierung von Philipp Löhles Stück Die Mitwisser...


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Bild von Michael SeyfriedSeyfried, Michael

Michael Seyfried, geboren 1964, arbeitet als Autor und Schauspieler. Er erhielt seine Schauspiel- und Regieausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München.
Seine Engagements als Schauspieler führten ihn u. a. an die Münchner Kammerspiele und das Maxim Gorki Theater Berlin. Ferner wirkte er in über 30 TV- und Kino-Produktionen mit.
Als Autor schrieb Michael Seyfried Theaterstücke, wie u. a. "Frank N. Stein oder die Erschaffung der Liebe", Drehbücher, wie u. a. "Tatort: Der Entscheider" und "Die Erfolgsformel", sowie den Roman "Spiel der Sterne", erschienen bei Rowohlt.
Mit dem Komponisten Stephan Kanyar arbeitete er zusammen an dem Musical Frankenstein.


Weitere Informationen zu Michael Seyfried

 

Frankenstein

Musical nach dem Roman von Mary W. Shelley
Musik von Stephan Kanyar
Buch von Michael Seyfried
2D, 5H, Chor
Orchesterbesetzung: Fl, Ob, Reed (Klar, B.Klar, A.Sax), Hr, Trp, Pos, Kl, Vl I, II, Va, Vc, Kb, E-B, Schl; optional: Keyb statt Streicher
UA: 19.12.2005, Theater Ingolstadt

Das Musical Frankenstein basiert auf Mary W. Shelleys 1818 anonym veröffentlichtem Schauerroman "Frankenstein or The Modern Prometheus". Es erzählt die aufregende Geschichte des jungen Schweizer Naturwissenschaftlers und Arztes Victor Frankenstein, der an der Universität Ingolstadt einen künstlichen Menschen erschaffen hat. Der besessene Forscher möchte den Tod besiegen und lässt dafür sowohl seine Familie als auch seine große Liebe Elisabeth im Stich. Erst nachdem ihm sein Experiment geglückt ist, erwacht er aus seinem Größenwahn. Victor Frankenstein ignoriert jedoch die Verantwortung für sein Tun und flieht in eine biedere Ehe mit Elisabeth. Das Monster, zu selbstständigem Denken und Handeln fähig, fordert von Frankenstein schließlich eine Lebensgefährtin. Als dieser sich weigert, ein zweites künstliches Wesen zu schaffen, entwickelt die einsame Kreatur einen Hass auf alle Menschen und es kommt schließlich zur Katastrophe.

Die spannende und emotional berührende Geschichte ist zugleich eine eindringliche Warnung vor der Überschreitung ethischer Grenzen in der Wissenschaft, und vor dem Hintergrund der Genforschung ist das Thema "Künstlicher Mensch" aktueller denn je. Stephan Kanyars Musik hält für dieses Werk eine Fülle kraftvoller und eingängiger Melodien bereit. Sie vermittelt die visionären Hoffnungen, die jugendliche Kraft, aber auch die tiefen inneren Abgründe von Victor Frankenstein, zeigt uns die Sehnsüchte, die Traurigkeit, aber auch die unbändige Wut des Monsters und vermag die tiefe Emotionalität der Geschichte hör- und damit auch spürbar zu machen.

"Gelungen und beachtlich. Ein interessantes neues Musical, das auch anderswo seine Fans finden dürfte", schrieb das Magazin musicals anlässlich der Uraufführung am Theater Ingolstadt. "Großartige Musik", attestierte die Neuburger Rundschau, und die Süddeutsche Zeitung hob hervor: "Eruptiv und brodelnd, leidenschaftlich und rasant ... Eine eigenwillige und vielschichtige Adaption des Horrorstoffes um Fortschrittswahn und seine Folgen."