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Hörspiel des Jahres 2019: "GEH DICHT DICHTIG!" von Ruth Johanna Benrath
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat GEH DICHT DICHTIG! von...

UA: "Apeiron" von Anja Hilling am Theater Bonn
Am 24. Januar ist die Uraufführung von Anja Hillings Stück Apeiron am Theater...

Premiere: "Der starke Stamm" am Residenztheater München
Am 23. Januar hat Der starke Stamm von Marieluise Fleißer am Residenztheater,...

UA von Felicia Zellers "Der Fiskus" am Staatstheater Braunschweig
Am 18. Januar ist die Uraufführung von Felicia Zellers neuem Stück Der Fiskus...

DSE: "Vor dem Entschwinden" am Rheinischen Landestheater Neuss
Am 11. Januar ist am Rheinischen Landestheater, Neuss die deutschsprachige...

Prämiert: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinner der...

Neu bei FBE: "Brüder" von Jackie Thomae
Zwei Männer. Zwei Möglichkeiten. Zwei Leben. Jackie Thomae stellt in ihrem...

Neu bei FBE: "Unser Dorf" von Klaus Chatten
Mia Fängewisch ist Witwe. Vor genau einem Jahr ist ihr Mann Hubert...

Neu bei FBE: "I and You" von Lauren Gunderson
Einfühlsam und voller Humor erzählt Lauren Gunderson von der Suche zweier...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...


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Bild von Lynn AhrensAhrens, Lynn
Foto: Joan Marcus 

Die Lyrikerin, Librettistin und Autorin Lynn Ahrens wurde am 1.10.1948 in New York geboren und studierte an der "Syracuse University" Englisch und Journalismus. Nach ihrem Abschluss begann sie als Werbetexterin und bekam das Angebot, für eine Kinder-Fernsehsendung zu arbeiten. Auf diesem Weg fing sie als Liedtexterin und Sängerin für die animierte Kinderserie "Schoolhouse Rock" an.

1982 lernte Ahrens Stephen Flaherty kennen und es begann eine rege Zusammenarbeit für viele Jahre. Ihr erstes gemeinsames Musical Lucky Stiff (Tot, aber glücklich) wurde im April 1988 am Off Broadway Theater Playwrights Horizons uraufgeführt. Es folgte ihr nächstes gemeinsames Musical mit dem Titel "Once On This Island", das 1990 am Broadway Premiere feierte und Lynn Ahrens mit zwei "Tony Awards" und dem "London's Olivier Award" für das Beste Musical auszeichnete. 1998 startete ihre Produktion "Ragtime" und wurde 834 Mal aufgeführt. Ahrens wurde für ihre Musik zu "Ragtime" mit den begehrtesten Preisen ausgezeichnet – dem "Tony Award", dem "Drama Desk Award" und dem "Outer Critics Circle Award". 2009 feierte die erfolgreiche Produktion am Broadway ein Revival. Texte schrieb Ahrens außerdem für das Musical "Seussical", das eine Nominierung für den "Grammy" erhielt und eine der meist gespieltesten Shows in Amerika wurde, für "A Christams Carol", das zehn Jahre am Madison Square Garden gezeigt wurde und für "My favorite Year" am Lincoln Center Theatre.

Für ihre Arbeit beim Film erhielt Lynn Ahrens zwei "Academy Award" Nominierungen und zwei "Golden Globe" Nominierungen für Lieder zu dem animierten Film "Anastasia" von Twentieth Century Fox.

Ihre Lieder wurden u.a. aufgenommen oder aufgeführt von Aretha Franklin, Aaliyah, Johnny Mathis, Richard Marx and Donna Lewis, Renee Fleming and Bryn Terfel, Donny Osmond, Deana Carter, Audra McDonald an vielen anderen.

 

Lucky Stiff (Tot, aber glücklich)

Ein Musical
Buch und Gesangstexte von Lynn Ahrens
nach dem Roman "The Man Who Broke The Bank At Monte Carlo" von Michael Butterworth
Musik von Stephen Flaherty
Deutsch von Wolfgang Adenberg (Gesangstexte) und Holger Hauer (Dialoge)
4D, 6H
Orchesterbesetzung: Perc, Syn, Kl, B
UA: 01.04.1988, Playwrights Horizons New York
DSE: 29.05.1998, Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Der Tod kann einem das Leben ganz schön vermiesen – nicht nur der eigene, sondern vor allen auch das Ableben anderer. Vor allem, wenn man dann noch eine Erbschaft antreten muss, die es in sich hat...

Nicht anders geht es Harry Whitherspoon, einem biederen englischen Schuhverkäufer. Sein Onkel stirbt und hinterlässt 6.000.000 Dollar. Bevor Harry allerdings das Erbe antreten darf, muss er eine kleine Reise machen. Das Anliegen des Oheims ist nämlich, noch einmal nach Monte Carlo zu kommen – und sei es als Leiche im Rollstuhl. So hat er das Erbe testamentarisch an die Bedingung geknüpft, dass Harry mit der einbalsamierten Leiche im Rollstuhl in Urlaub fährt und die Promenaden an der Côte d’Azur entlangschiebt. Harry bleibt keine Wahl.

Doch noch andere Personen reisen an die französische Riviera. Da ist Annabel Glick, die leicht verklemmte Abgesandte des Hundeasyls von Brooklyn. Sie beobachtet Harry Tag und Nacht, denn wenn er sich einen Fehler leistet und die Auflagen des Testaments nicht erfüllt, fällt das gesamte Erbe an die Hunde. Wenn Harry irgend etwas hasst, dann sind es Hunde! Weiterhin begeben sich auf die Jagd nach dem Zaster: des Onkels einstige Geliebte, die trotz ihrer Kurzsichtigkeit gerne mit ihrem Ladycolt herumhantiert, sowie Herren und Damen aus der Halbwelt, denn der Onkel scheint Beziehungen zur Mafia gepflegt zu haben...