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Neu bei FBE: "Tewje" ein Ballett von Richard Wherlock und Olivier Truan
Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Bild von Stefanie GerholdGerhold, Stefanie
© Nadja Wehling 

Stefanie Gerhold, 1967 in München geboren, lebt in Berlin. Sie hat Violine und Romanische Philologie studiert und übersetzt Literatur aus dem Spanischen, unter anderem das Werk von Max Aub, Elsa Osorio und Antonio Skármeta. 1999 erhielt sie den Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft in der Kategorie junge Übersetzer. Für das Theater hat sie u. a. die Stücke von Jordi Galceran ins Deutsche übersetzt. Come Back ist ihr erstes Hörspiel.

 

Come Back

Ein Hörspiel mit historischen Musikaufnahmen
1D, 5H

„Sie sind wieder in Europa, Herr Abraham, in Deutschland. Wir haben Sie aus der Vergessenheit geholt, Sie sind jetzt kein Niemand mehr“. Mit diesen Worten begrüßt Professor Klunge den Komponisten Paul Abraham 1956 in einer Hamburger Nervenklinik. Doch Abraham, der 1940 vor den Nationalsozialisten über Paris, Portugal und Kuba nach New York geflohen ist und dort jahrelang vereinsamt und krank in amerikanischen Heilanstalten lebte, scheint nicht zu realisieren, dass er aus seinem Exil zurückgekehrt ist. Prof. Klunge ahnt, dass der als Ábrahám Pál in Budapest geborene und einst so gefeierte Operetten- und Filmmusik-Komponist, der den Swing im Blut hat, wohl nie mehr an seinen Ruhm aus der Zeit vor 1933 wird anknüpfen können.

Während Professor Klunge den jungen Assistenzarzt Bunt über den frühen Ruhm seines Patienten aufklärt, entwickelt Bunt kluge Therapieideen für den begabten Komponisten. Abraham erkennt zwar die Musikaufnahmen, die Bunt ihm vorspielt, hält aber auch fremde Stücke für seine eigenen. Seine einst zurückgelassene Mizzi erkennt er beim spontan angestimmten gemeinsamen Duett als seine frühere Geliebte wieder. Während Abraham von seinem Comeback träumt und jederzeit mit einem Anruf aus Hollywood rechnet, verliert Mizzi jeden Glauben an eine mögliche Heilung. Doch als Assistenzarzt Bunt auf unschöne Zusammenhänge zwischen Professor Klunge und veruntreutem Notenmaterial aus Abrahams Feder stößt, erscheint Abrahams vermeintliche Verwirrung auf einmal in neuem Licht. Und die Vergangenheit droht nun Professor Klunge einzuholen.

In einer fiktiven Annäherung erkundet Stefanie Gerhold in ihrem eingängigen, mit Originalmusikdokumenten versehenen Hörspiel die dunklen Geheimnisse dieser Geschichte voller Musik und gestohlenem Glück. So wird der Einblick in ein persönliches Schicksal zur exemplarischen Erzählung über eine von Flucht und Exil geprägte Künstlerbiographie.

Erstausstrahlung: 27.02.2013, Deutschlandradio Kultur / Regie: Simona Ryser / Mit: Mathias Kahler, Evamaria Salcher, Felix von Manteuffel, Alexander Khuon, Sabin Tambrea, Romanus Fuhrmann / Pianist: Adam Benzwi