22.11.2017

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"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
Die Geschichte ist bekannt: Der hartherzige Geldverleiher Ebenezer Scrooge...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Der Lord und das Kätzchen

Komödie von Harold Brooke und Kay Bannermann
Deutsch von Harald Dietl
2D, 5H

Man könnte meinen, Ludwig Thoma hätte mit seiner "Moral" bei dieser gewitzten Komödie Pate gestanden. Auch hier stiftet eine appetitliche and ansehnliche "Dame" eines gewissen Gewerbes - das man gemeinhin als das älteste zu bezeichnen pflegt - turbulente Verwirrung im Kreise einer auf die gute öffentliche Reputation bedachten Familie. Doch in der gibt es glücklicherweise den "ehrwürdigen" Earl of Kenmore, respektables Mitglied des House of Lords. Gar nicht so vertrottelt, wie man üblicherweise solche Earls in Komödie darzustellen pflegt, entpuppt sich dieser gar bald als ein ganz ausgemachtes Schlitzohr. Nach dem alten Familienmotto "Überleben ist alles - egal, mit welchen Mitteln" greift er seinem in erotisch-moralische Schwierigkeiten geratenen Schwiegersohn - einem überkorrekten Staatssekretär und Labour-Abgeordneten - listenreich unter die Arme.Der gute Earl gebraucht dabei zwar mehr als einmal Mittel, die man ganz und gar nicht als hasenrein bezeichnen kann, doch wie gesagt: "Überleben ist alles - egal, mit welchen Mitteln."

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch