15.10.1761

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Neu bei FBE: "Serverland" von Josefine Rieks
Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher...

DSE: "Alles was Sie wollen" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière am Deutschen Theater in Göttingen
Am 11. Oktober ist die deutschsprachige Erstaufführung von Alles was Sie...

DSE: "Präsidenten-Suite" am Renaissance-Theater Berlin
Am 7. Oktober ist die deutschsprachige Erstaufführung von John T. Binkleys...

UA: "Wer ist Walter" von Ariane Koch am Theater Bonn
Am 5. Oktober wird Ariane Kochs Stück Wer ist Walter am Theater Bonn in der...

Ehrung für Volker Ludwig und Birger Heymann in Südkorea
In Seoul gab es für Volker Ludwig und Birger Heymann vor kurzem eine...

Neu bei DESCH: "Ramses II." von Sébastien Thiéry
Elisabeth und Jean erwarten den Besuch ihrer Tochter Benedicte und ihres...

Neu bei FBE: "Jasper in Deadland" von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster
Der 16-jährige Jasper liebt Agnes. Aber nach der entscheidenden ersten...

Premiere: "Frau Luna" am Stadttheater Ingolstadt
Am Stadttheater Ingolstadt ist am 20. Oktober die Premiere von Paul Linckes...

Premiere: "Kiss Me, Kate" an der Oper Graz
Am 20. Oktober hat Kiss Me, Kate von Cole Porter, Samuel Spewack und Bella...

Premiere: "Hunger. Peer Gynt" nach Knut Hamsun und Henrik Ibsen am Deutschen Theater Berlin
Knut Hamsun ist einer der interessantesten, aber auch umstrittensten...

"Großes Kino" und "Pointenfeuerwerk" - UA von Axel Ranischs "Nackt über Berlin"
Die Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin war am 16....

Rückblick: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek uraufgeführt
Am 19. September war die Uraufführung von Effi von Oliver Schmaering und Kay...

Rückblick: "Ein Stein fing Feuer" am Staatstheater Nürnberg
"Wie das Staatstheater Nürnberg unter neuer Leitung begeistert" (BR): Mit...


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Bild von Edmund EyslerEysler, Edmund

Edmund Eysler, geboren am 12. März 1874 in Wien, gestorben in Wien am 4. Oktober 1949, Absolvent des Wiener Konservatoriums, verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst als Klavierlehrer in Wien.

1903 begann seine Operettenlaufbahn mit "Bruder Straubinger", einer umgearbeiteten Oper, in der der legendäre Alexander Girardi die Titelrolle verkörperte. Von den nahezu 60 Operetten, die er komponierte, kamen die meisten beim zeitgenössischen Publikum gut an. Richtig durchgesetzt hat sich neben dem "Bruder Straubinger" allerdings nur noch Die gold'ne Meisterin (1927).

 

Die gold'ne Meisterin

Operette in drei Akten
Buch von Julius Brammer und Alfred Grünwald
Musik von Edmund Eysler
3D, 9H, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob, Klar I, II, Fg, Hr I, II, III, Trp I, II, Pos I, II, III, Schl I, II, Hrf, Mand, Cel, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA: 13.09.1927, Theater an der Wien Wien

Wien zur Zeit Kaiser Maximilians I. Margarete, die gold’ne Meisterin, hat ein Faible für alles Adelige. Heimlich besucht sie einen Maskenball und wird dort von einem charmanten Tänzer umworben, der sie für eine Prinzessin hält. Am nächsten Tag erzählt sie Contessa Giulietta von ihrem Abenteuer. Diese gibt bei ihr einen Prunkteller in Auftrag, den nur der neue Geselle Christian ausführen kann. Margarete schätzt den selbstsicheren, jungen Mann sehr, umso mehr ist sie verstimmt, als sie erfährt, dass er der nette Tänzer auf dem Maskenball war und sich köstlich über sie amüsierte. Margarete ist erbost und würde ihn am liebsten davonjagen, wenn nicht der Teller fertiggestellt werden müsste.

Auf einem Adelsball macht sich Graf Jaromir von Greifenstein an Margarete heran, sein Freund Ritter Fridolin von Gumpendorf soll vermitteln. Beide sind in Wirklichkeit zwei abgebrannte Nichtsnutze, die nur auf eine gute Partie aus sind. Sie flunkern der eitlen Meisterin etwas vor und rennen damit offene Türen bei ihr ein. Eine Hochzeit mit einem Adeligen, Margaretes Traum scheint sich zu erfüllen. Die Warnungen Christians schlägt die geblendete Margarete in den Wind. Doch der kennt die beiden Lumpen aus Nürnberg und weiß, dass Graf Greifenstein bereits eine Braut und mehrere Kinder hat.

Christian liebt seine Meisterin und will sie nicht in ihr Unglück rennen lassen. Er ersinnt eine List: In Verkleidung gibt er sich als Großvater der Braut aus Nürnberg aus und lässt den ganzen Schwindel auffliegen. Die Meisterin ist trotz allem froh und ihrem Gesellen dankbar. Die Anstellung als erster Geselle schlägt er jedoch aus und will stattdessen weiterziehen.

Margarete ist verletzt. Da braucht es schon den pfiffigen Bruder Ignatius und seinen Bonifacius-Sessel, auf dem jeder die Wahrheit sagen muss, um die Situation zu retten. Beiden Trotzköpfen entlockt er ein Liebesgeständnis und dem Happy End steht nichts mehr im Weg...