14.11.2019

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Bild von Ken LudwigLudwig, Ken

Der Autor und Regisseur Ken Ludwig ist nicht nur am Broadway und im Londoner West End erfolgreich - seine Musicals und Schauspielstücke wurden bereits in mehr als dreißig Ländern und in über zwanzig Sprachen aufgeführt.

Schon sein erstes Stück am Broadway, "Lend Me A Tenor", gewann in der Produktion von Andrew Llyod Webber zwei Tony Awards und wurde in über 20 Ländern aufgeführt. Für die Verfilmung durch Columbia Pictures schrieb Ludwig selbst das Drehbuch.

Zu seinen erfolgreichsten Musicals zählt Crazy For You, eine Bearbeitung von "Girl Crazy" der Gershwin-Brüder, das fünf Jahre am Broadway lief und ausgezeichnet wurde mit drei Tony Awards, zwei Drama Desk Awards, drei Outer Critics Circle sowie dem Helen Hayes Award und dem Olivier Award für das beste Musical.

Im Auftrag von Agatha Christie Limited schrieb Ken Ludwig die erste offizielle Theaterfassung von Mord im Orientexpress, die 2017 uraufgeführt wurde.


Weitere Informationen zu Ken Ludwig

 

Mord im Orientexpress

(Murder on the Orient Express)
von Agatha Christie
Für die Bühne bearbeitet von Ken Ludwig
Deutsch von Michael Raab
5D, 5H
UA: 17.03.2017, The McCarter Theatre Princeton, NJ
DSE: 21.11.2019, Theater in der Josefstadt Wien

Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein amerikanischer Geschäftsmann einem brutalen wie mysteriösen Mord zum Opfer. Zufällig befindet sich der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot unter den Fahrgästen. Er vermutet den Täter noch an Bord des Zuges - und nimmt die Ermittlungen auf.

Erstmals ist Agatha Christies berühmter Krimi in einer offiziellen Bühnenfassung verfügbar. Dass der amerikanische Dramatiker Ken Ludwig mit der Bühnenfassung beauftragt wurde, erweist sich als Glücksfall: Geschickt verdichtet er die Handlung in Personal und Dramaturgie und akzentuiert die komischen Pointen der Kriminalgeschichte.

"Ich denke, was Agatha Christie eigentlich geschrieben hat, sind Komödien - oder sagen wir: mustergültige Krimis, die bereits durch ihre extravaganten Figuren einen besonderen Hang zur Komödie haben. Die Komik drängt sich bei diesen Figuren ja geradezu auf." (Ken Ludwig)