20.08.2018

Anschrift
Mitarbeiter
Verlagsleitung
Dramaturgie und Lizenzen

Boris Priebe
Leitung Musiktheater
priebe@felix-bloch-erben.de

Bastian Häfner
Leitung Schauspiel
haefner@felix-bloch-erben.de

Sara Engelmann
Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater
engelmann@felix-bloch-erben.de

Gesine Pagels
Schauspiel, Medien / stellvertretende Verlagsleiterin
pagels@felix-bloch-erben.de

Theresa Sondermann
Schauspiel, Marketing
sondermann@felix-bloch-erben.de

Anna-Sophie Weser
Schauspiel / Theaterverlag Desch
weser@felix-bloch-erben.de

Stefanie Sudik
Referentin der Leitung Musiktheater
sudik@felix-bloch-erben.de

Tanja Richter
Assistenz Lizenzen Medien und Tournee
richter@felix-bloch-erben.de

Jonas Schönfeldt
Assistenz Dramaturgie, Marketing
schoenfeldt@felix-bloch-erben.de

Gabriela Bellack
Bereich Lizenzen
bellack@felix-bloch-erben.de

Michaela Heberer
Bereich Vertragswesen
heberer@felix-bloch-erben.de

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Verlagsgeschichte
Impressum
Bild von Lionel SpycherSpycher, Lionel

Lionel Spycher wurde 1971 in Mulhouse im Elsass geboren. Nach einer Ausbildung zum Inspizienten am Théâtre National de Strasbourg arbeitet er zunächst als Inspizient und Beleuchter.

Mittlerweile ist Spycher ein gefragter Lichtdesigner an den großen Bühnen Frankreichs. Sein erstes Stück Pit-Bull wurde 1999 an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin erstaufgeführt.

Es folgten weitere Stücke für das Theater wie 9 mm und Der Springer in der Schwebe. Das A.K.-System entstand als Auftragswerk für das Theater Bremen, wo es im Januar 2009 uraufgeführt wurde.

 

Das A.K.-System

(Le Systéme A.K.)
Deutsch von Tobias Scheffel
3D, 2H
UA: 20.01.2009, Bremer Theater Bremen

Es gibt Sturmwarnungen im A.K.-System. Die Internetblase, die sich Mitte der 90er Jahre aufgebläht hat, droht zu platzen. Übrig bleiben wird die heiße Luft, mit der sie befüllt wurde - und die Menschen, die an ihr gewachsen und gescheitert sind.

Das A.K.-System ist ein nebulöses Unternehmen, angeführt vom gesichtslosen Big Boss A.K. Lionel Spycher nimmt uns in seinem Stück mit ins Büro einer Depandance des Systems. Projektleiter Patrick Messi versucht mit seinem Team, dem Bankrott entgegen zu arbeiten und ist dabei auf der Suche nach der großen Idee. Gerüchte von der Übernahme durch Japaner heizen das Rätselraten um das Haltbarkeitsdatum der eigenen Firma an.

Jeder der fünf Mitarbeiter versucht anders, mit dem drohenden Schiffbruch umzugehen. Messi beginnt auf der Firmenterrasse zu gärtnern und so im Modellversuch zur Agrarwirtschaft zurückzukehren. Seine Mitarbeiterin Marina erwartet ein Kind von ihrem überforderten Kollegen Arthur. Und Ines hat mit den Opfern, die sie ihrer Karriere wegen erbracht hat, zu kämpfen.

Auf humorvolle, aber auch tiefgründig bittere Weise kann man in Das A.K.-System in der Banalität des Büroalltags beobachten, wie ein Unternehmen auf Sand aufläuft. Unter der Spannung der Firmenpleite, die bis zum Ende ein Rätsel für das Team um Messi bleibt, entdecken sich zwischen Kopierraumbegegnung, Toilettengespräch und Pausenzigarette nach und nach menschliche Tragödien und die Frage: Was bleibt übrig vom Internetboom?

Das Stück entstand als Auftragswerk für das Theater Bremen, wo es im Januar 2009 uraufgeführt wurde.

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