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UA: "Frau Ada denkt Unerhörtes" am Schauspiel Leipzig
Die Uraufführung von Martina Clavadetschers Stück Frau Ada denkt Unerhörtes...

Neu: "Desperado" von Ton Kas und Willem de Wolf
In den Tiefen ihrer Gedanken sind sie Helden des wilden Westens, im täglichen...

UA: "Was man von hier aus sehen kann" an den Hamburger Kammerspielen
Am 5. September ist die Uraufführung von Mariana Lekys Was man von hier aus...

DSE: "The Party" von Sally Potter am Burgtheater Wien
Sally Potter hat das Drehbuch ihres kammerspielartigen Films The Party selbst...

Nominierungen für den "Deutschen Musical Theater Preis 2019"
Wir freuen uns, dass die Stücke unserer Autoren Thomas Zaufke, Henry Mason,...

Rückblick: "Der Name der Rose" bei den DomStufen-Festspielen in Erfurt
Am 9. August war die Uraufführung von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks...

Neu bei FBE: "Drachenherz" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
In Deutschhagen hängen die Erziehungsberechtigten schlaff vor der Glotze,...

Neu: "Bambi" von Oliver Schmaering
Die Wiese wird niemals betreten. Sie ist die Zone der Gefahr. Die Stadttiere...

Hörspiel: "Baader Panik" von Oliver Kluck
In Baader Panik bügelt der Autor Oliver Kluck die Geschichte des kollektiven...

UA: "Die überraschend seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe" am Jungen Staatstheater Karlsruhe
Am Jungen Staatstheater Karlsruhe inszeniert Otto A. Thoß die Uraufführung...

DSE: "Die Reißleine" am Volkstheater Wien
Am 27.9. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Die Reißleine am...

DE: "Ein Amerikaner in Paris" am Theater Kiel
Am 28. September ist am Theater Kiel die deutsche Erstaufführung von...

Aktuell: "Unser Dorf soll schöner werden" von Klaus Chatten
Gleich zweimal ist Klaus Chattens Monolog Unser Dorf soll schöner werden in...


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Bild von Alexander N. OstrowskiOstrowski, Alexander N.

Alexander Nikolaevič Ostrowski wurde am 12. April 1823 in Moskau als Sohn eines Gerichtsbeamten geboren. Schon früh entwickelte sich sein Interesse am literarischen Schaffen. Nach Abbruch seines Jurastudiums, arbeitete Ostrowski von 1845 bis 1851 als Beamter in einer Kanzlei beim Moskauer Handelsgericht. Berühmt wurde Ostrowski 1849 durch die Veröffentlichung seines Dramas "Bankrott", das unter Kritikern als eine Reformation des russischen Theaters angesehen wurde und mit der Ablehnung des vorherrschenden französischen Klassizismus den Grundstein zu einer eigenen, nationalen Dramatik gelegt hat. In seinen Stücken setzte er sich meist satirisch mit dem Kaufmannsstand auseinander, deren moralische Verfehlungen er durch präzise Figurenzeichnung und Milieuschilderung offenbarte, beispielweise in "Die Ziehtochter" (Vospitannica, 1859) oder "Das Gewitter" (Groza, 1860).

1885 wurde Ostrowski zum künstlerischen Leiter des Moskauer Staatstheaters sowie der angeschlossenen Theaterschule ernannt. Er starb am 14. Juni 1886 in Ščelykovo im Gouvernement Kostroma.

Mit seinem umfangreichen Gesamtwerk von 47 Stücken gilt Alexander N. Ostrowski als Begründer des nationalen russischen Theaters und zählt zu den bedeutendsten und bühnenwirksamsten Dramatikern der russischen Literatur. Er beschäftigte sich nicht nur mit gesellschaftlichen, sondern vor allem mit menschlichen Problemen: die Konflikte zwischen Arm und Reich, das Zusammenstoßen von Gut und Böse. Historisches verarbeitete Ostrowski in "Der falsche Demetrius und Wassili Schuiski" (1867) und "Ein Schauspieler des XVII. Jahrhunderts" (1872) - ein Stück zur 200-Jahrfeier des russischen Theaters. In "Wölfe und Schafe" (1875) stellte er den neuen Typ des Kaufmanns auf die Bühne: den westlich gekleideten Geschäftemacher, der sich gerissen am Niedergang des Adels bereichert. Die Gestalt des Schauspielers wird in den Stücken Der Wald (1871), "Talente und Verehrer" (1881) und "Schuldlos schuldig" (1884) behandelt.

 

Alle Tage ist kein Sonntag

(Ne vse kotu nasienica)
Komödie in vier Akten
Deutsch von Peter Friedrich
4D, 2H