15.08.2018

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Abraham und Samuel

Deutsch von Elke Kummer
2H

In diesem Zweipersonenstück mit zwei herrlichen Männerrollen liefern sich der kleine jüdische Angestellte Samuel und seine steinreiche christliche Chefin ein erbittertes Duell. Samuel hat seine Chefin bestohlen. Hat er sie bestohlen, weil er Jude und sie Christin ist, oder bestiehlt er sie, weil sie ihn als Chefin ausbeutet? Beutet sie ihn aus, weil sie Christin und er Jude ist., oder beutet sie ihn aus, weil sie Chefin ist? Doch Haim kompliziert diese Fragen noch durch einen komisch-vertrackten Kunstkniff. Unter der Maske der reichen Goi-Witwe verbirgt sich nämlich ein Mann und nicht nur das: dieser Mann ist zudem Jude, wie Samuel. Die Fragen multiplizieren sich, und Haim knüft aus diesem dramatischen Vorwurf eine köstliche, tückisch-boshafte Farce über das uralte Thema von Herr und Knecht, eine Farce voller Tiefsinn, Hintergründigkeit und - was man bei einem solchen Thema als besonders wohltuend empfindet - voller Humor.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch