Aktuelle Nachrichten

DSE: "The Party" von Sally Potter am Burgtheater Wien
Sally Potter hat das Drehbuch ihres kammerspielartigen Films The Party selbst...

UA: "Frau Ada denkt Unerhörtes" am Schauspiel Leipzig
Die Uraufführung von Martina Clavadetschers Stück Frau Ada denkt Unerhörtes...

Neu: "Desperado" von Ton Kas und Willem de Wolf
In den Tiefen ihrer Gedanken sind sie Helden des wilden Westens, im täglichen...

UA: "Was man von hier aus sehen kann" an den Hamburger Kammerspielen
Am 5. September ist die Uraufführung von Mariana Lekys Was man von hier aus...

Nominierungen für den "Deutschen Musical Theater Preis 2019"
Wir freuen uns, dass die Stücke unserer Autoren Thomas Zaufke, Henry Mason,...

Rückblick: "Der Name der Rose" bei den DomStufen-Festspielen in Erfurt
Am 9. August war die Uraufführung von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks...

Neu bei FBE: "Drachenherz" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
In Deutschhagen hängen die Erziehungsberechtigten schlaff vor der Glotze,...

Neu: "Bambi" von Oliver Schmaering
Die Wiese wird niemals betreten. Sie ist die Zone der Gefahr. Die Stadttiere...

Hörspiel: "Baader Panik" von Oliver Kluck
In Baader Panik bügelt der Autor Oliver Kluck die Geschichte des kollektiven...

UA: "Die überraschend seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe" am Jungen Staatstheater Karlsruhe
Am Jungen Staatstheater Karlsruhe inszeniert Otto A. Thoß die Uraufführung...

DSE: "Die Reißleine" am Volkstheater Wien
Am 27.9. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Die Reißleine am...

DE: "Ein Amerikaner in Paris" am Theater Kiel
Am 28. September ist am Theater Kiel die deutsche Erstaufführung von...

Aktuell: "Unser Dorf soll schöner werden" von Klaus Chatten
Gleich zweimal ist Klaus Chattens Monolog Unser Dorf soll schöner werden in...


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Agnes

Schauspiel von Catherine Anne
Deutsch von Klaus Gronau
7D, 4H

Das Stück behandelt das Thema Inzest. Für dieses heikle Thema hat die Autorin eine durchgängig epische Dramaturgie gewählt: Die erwachsene Agnès erzählt die grausige Geschichte ihrer Jugend ihrem Kollegen Pierre, der sich in sie verliebt hat und sie heiraten will. Der letzte Satz des Stückes ist der Beginn ihrer Erzählung. Aus dieser Perspektive heraus gelingt es Catherine Anne nicht nur, ohne je zu verharmlosen oder gar zu beschönigen doch mit feinem Takt ihre Figuren vor jeglicher effekthascherischen Bloßstellung zu schützen, sondern sie schafft es auch, in die Darstellung der niederschmetternden Erlebnisse ihrer Hauptfigur die Schilderung des schwierigen und mutigen Kampfes um Befreiung und um die Überwindung der belastenden Vergangenheit mit hineinzunehmen. Sodaß ihre Geschichte nicht nur einmal mehr Problembewußtsein schafft, sondern zugleich auch Mut, Kraft und Distanz zur Überlegung geben mag.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch