23.09.2018

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Aktuelle Premierenberichte
 

Agnes

Schauspiel von Catherine Anne
Deutsch von Klaus Gronau
7D, 4H

Das Stück behandelt das Thema Inzest. Für dieses heikle Thema hat die Autorin eine durchgängig epische Dramaturgie gewählt: Die erwachsene Agnès erzählt die grausige Geschichte ihrer Jugend ihrem Kollegen Pierre, der sich in sie verliebt hat und sie heiraten will. Der letzte Satz des Stückes ist der Beginn ihrer Erzählung. Aus dieser Perspektive heraus gelingt es Catherine Anne nicht nur, ohne je zu verharmlosen oder gar zu beschönigen doch mit feinem Takt ihre Figuren vor jeglicher effekthascherischen Bloßstellung zu schützen, sondern sie schafft es auch, in die Darstellung der niederschmetternden Erlebnisse ihrer Hauptfigur die Schilderung des schwierigen und mutigen Kampfes um Befreiung und um die Überwindung der belastenden Vergangenheit mit hineinzunehmen. Sodaß ihre Geschichte nicht nur einmal mehr Problembewußtsein schafft, sondern zugleich auch Mut, Kraft und Distanz zur Überlegung geben mag.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch