15.11.2018

Aktuelle Nachrichten

UA: "Nicobobinus oder Die verwegene Reise ins ferne Land der Drachen" am Theater der Jungen Welt, Leipzig
Am 17.11.2018 kommt Katrin Langes Stück Nicobobinus nach dem Roman von Terry...

Neu bei DESCH: "Zwei Lügen, eine Wahrheit" von Sébastien Blanc und Nicolas Poiret
Am Abend des 27. Hochzeitstages macht Philippe den großen Fehler, seiner Frau...

Rückblick: "Hunger. Peer Gynt" am Deutschen Theater
Am 19. Oktober war die Premiere von Sebastian Hartmanns Inszenierung "Hunger....

Neu bei FBE: "Siri und die Eismeerpriaten" von Frida Nilsson
"Weißhaupt hat meine Schwester geraubt! Wir müssen sie zurückholen!" Aber...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...

Premiere: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Mit der Premiere von Die Jüdin von Toledo in der Bühnenfassung von Koen...

Neu bei FBE: "Du springst, ich falle" von Maryam Madjidi
In ihrem viel diskutierten, autobiografischen Debüt erzählt Maryam Madjidi...

Neu bei FBE: "Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund
Lennard kann sich nie entscheiden. Aber zumindest eine Sache hat er...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

UA: "Scham" am Theater Oberhausen
Am 30.11. wird Scham von Claudia Tondl am Theater Oberhausen uraufgeführt....

UA: "Adel verpflichtet" am Ernst Deutsch Theater in Hamburg
Am 29. November ist Uraufführung von Dogberry&Probsteins mörderisch schwarzer...

DSE: "Ein Amerikaner in Paris" am Landestheater Linz
Am 25. November findet am Landestheater Linz die Deutschsprachige...

"Mamma Macchiato" von Tom van Hasselt am Kammertheater Karlsruhe
Ein bisschen Prenzlauer Berg ist überall – so auch in Karlsruhe, wo am 23....

Premiere: "Rheinische Rebellen" am Schauspiel Köln
Am 23. November feiert das Schauspiel Köln die Premiere von Rheinische...

"Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
Falk Richter inszeniert David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus am...

UA: "Die Verschwörerin" am Theater Basel
Joël Lászlós neues Stück Die Verschwörerin kommt am 2. November am Theater...

Einladungen: Franziska Henschel und "Mädchen wie die" beim Augenblick Mal! 2019
Franziska Henschel ist mit ihrer Stückentwicklung "Nachts" zum Augenblick...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Güntel, Gökşen
Gökşen Güntel, 1977 in Nürnberg geboren, absolvierte ihr Musical-Studium in München an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Seit 2008 lebt...


Tuckermann, Anja
Geboren 1961 in Selb. Aufgewachsen in Berlin, wo sie heute noch lebt. Im Zuge ihres Engagements in der feministischen Mädchenarbeit gründet Anja Tuckermann...


 

Alle da!

Theaterstück über Krieg, Flucht, Migration und kulturelle Vielfalt
nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Anja Tuckermann
für Kinder ab zehn Jahren
1D, 2H
UA: 03.10.2015, Atze Musiktheater Berlin

"Es ist grotesk von oben zu sehen, wie sich unten auf der Erde Menschen gegenseitig bekämpfen." Alexander Gerst, Astronaut

Unterschiedliche Herkünfte und Lebensgeschichten, Gedanken und Dinge, die wir tun, zeigen, wie verschieden wir sind. In dem, was wir fühlen und brauchen, sind wir Menschen aber gleich. Egal, woher wir kommen, wo und wie wir sind und woran wir glauben. Wir alle leben hier auf diesem Planeten und müssen sorgsam miteinander und dieser einen Welt umgehen. Warum gibt es dann Kriege? Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen, um wieder in Frieden zu leben? Sind nicht alle Menschen von Geburt an frei und gleich?

Gökşen Güntels Collage setzt Anja Tuckermanns Kinderbuch in Verbindung mit Texten von Erasmus von Rotterdam, Martin Luther King, dem Astronauten Alexander Gerst, aber auch aktuellen Zeitungs- und Schicksalsberichten und Güntels ganz eigenen Gedanken dazu. Sie legt damit den Finger in die Wunde: Der Reichtum kultureller Vielfalt schlägt mancherorts um in gefährliche Missverständnisse, die zu gewaltigen Brennpunkten auswuchern. Krieg und Flucht erscheinen höchst persönlich. Gökşen Güntel gibt ihnen Raum, sich dem jungen Publikum vorzustellen. Wie gut, dass die Empathie dazwischenfunkt. Ein vielstimmiger Chor der Menschlichkeit entsteht, der nicht nur zu einem gemeinsamen Fest, sondern auch zum gemeinsamen Austausch einlädt. Aufwühlend und wachrüttelnd! "Aktueller kann Theater nicht sein." (Tagesspiegel)

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