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UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Bild von Curt GoetzGoetz, Curt

1888 in Mainz geboren, zählt Curt Goetz zu den wichtigsten Vertretern der gehobenen deutschen Boulevardkomödie und des brillant geschriebenen Konversationsstücks. Bei der pointierten Ausarbeitung der Dialoge dürften dem Autor seine Erfahrungen als Schauspieler sicherlich ebenso geholfen haben wie bei der Dramaturgie seiner well-made-plays.

Standen am Anfang seiner schriftstellerischen Karriere Einakter im Mittelpunkt, etablierte er sich ab 1921 auch als Autor abendfüllender Stücke, wobei er sich viele Hauptrollen quasi "auf den Leib" schrieb z. B. Hokuspokus (1927) oder Dr. Med. Hiob Praetorius (1932).

In den 30er Jahren schrieb er vermehrt Drehbücher und produzierte Filme. 1939 emigrierte er gemeinsam mit seiner Frau Valerie von Martens in die Vereinigten Staaten. Ab 1945 lebte er in der Schweiz, wo er am 12. September 1960 starb.

Im Auftrag von Felix Bloch Erben bearbeitete Curt Goetz den bekannten Schwank Der Raub der Sabinerinnen. Diese Fassung zählt noch heute zu den beliebtesten Bearbeitungen dieses Werkes.

Curt-Goetz-Gesellschaft e. V. (externer Link)

 

Ausbruch des Weltfriedens

Eine Anregung
1D, 7H

Der britische Premierminister bittet die Botschaftsvertreter verschiedener Nationen zu einer nächtlichen Zusammenkunft in seinen Salon, wo ein geheimnisvoller Fremder ihnen seine Erfindung präsentiert, die er gemeinsam mit einigen betuchten Wissenschaftlern in der Irrenanstalt aus der Taufe hob: Den SAGUWIL, den Satelliten des guten Willens, der mittels seiner Strahlen den Ausbruch des Weltfriedens provoziert. Die Herren Politiker wehren sich natürlich mit Händen und Füßen gegen die rosigen Aussichten, "aus Engstirnigkeit, Bosheit, Krämergeist oder splitternackter Dummheit", doch es ist schon zu spät, denn die Rakete wurde bereits ins All entsandt, und mit dem ersten Tageslicht beglückt sie die Menschen mit ihrer friedenbringenden Strahlkraft.

Ausbruch des Weltfriedens ist ein moderat politisches Stück, das, zu Zeiten des kulminierenden Kalten Krieges verfasst, die große Utopie der Globalisierung nachvollziehbar und idealistisch in den Mittelpunkt rückt.


Dieses Stück ist Teil von:

Seifenblasen
Drei Einakter mit einem Vor- und einem Nachspiel
5D, 8H