05.07.2015

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Sommertheaterpremieren Teil 2
Für Verzauberung und Verzückung sorgen die Frankenfestspiele Röttingen mit...

Neu bei FBE: "Ein neuer Sommer" von William Boyd
Als Kolja von seinen alten Freunden Tanja und Sergej auf deren Landsitz...

Neu bei FBE: "Intrigration - Sie sind unter uns" von Ekat Cordes
Der Brand des Asylantenheimes am Ende der Straße ist gelöscht, da wird erneut...

Neu bei DESCH: "Weihnachten auf dem Balkon" von Gilles Dyrek
Endlich Weihnachten - das Fest der Liebe, der Verheißungen und...

DSE: "Die Studentin und Monsieur Henri" am Winterhuder Fährhaus
Am 24. Juli findet an der Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg die...

"Roadmovie": Hörspiel von Esther Becker im Berliner Autokino
Eine verlassene Tankstelle – irgendwo im Nirgendwo. Zwei verlassene Frauen –...

Zum Wiederentdecken: "Mylady" von Éric-Emmanuel Schmitt
"Wenn 'Die drei Musketiere' die Geschichte von Jungs ist und den Jungs...

Sommertheaterpremieren Teil 1
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Bild von Federico García LorcaGarcía Lorca, Federico

1898 in Fuente Vaqueros als Sohn eines Großbauern und einer Lehrerin geboren bringt García Lorca noch als Student der Rechtswissenschaften und der Literatur sein erstes Stück auf die Bühne. Ein Jahr später, 1921, erscheint sein erster Gedichtband. Als Lyriker wird García Lorca der "Generation von 1927" zugerechnet, einer zwischen dem Symbolismus und dem Surrealismus stehenden Dichtergruppe. Zu den Freunden des auch musikalisch interessierten und aktiven Dichters zählen Manuel de Falla, Luis Buñuel und Salvador Dalí.

1932 gründet García Lorca das Studententheater "La Barracca". Mit klassischem spanischen Repertoire bereist er mit der Truppe ganz Spanien. 1933 entstehen Bluthochzeit und In seinem Garten liebt Don Perlimplín Belisa. Als Autor und Regisseur eigener und fremder Werke wird er in Südamerika gefeiert. In bürgerlich konservativen Kreisen heftig kritisiert, wird García Lorca im August 1936 von den Falangisten verhaftet und in der Nähe von Viznar (Granada) ermordet.

Lorcas Werk ist den Traditionen seiner Heimat, ihrer Musik und ihrem Theater, ihren Mythen und Märchen, den Sitten und Gebräuchen, der Landschaft und der Geschichte tief verbunden. Der archaischen Kraft und Gewalt des Kollektivs steht der Freiheitsdrang des Individuums entgegen, Maskierung und Demaskierung prägen das Mit- und Gegeneinander seiner Figuren, ihr Anspruch auf Glück und dessen Verweigerung lässt sie aufbegehren, an den Normen einer sie unterjochenden Gesellschaft zerbrechen oder resignieren.

Die Emotionalität seiner Stoffe, die Musikalität seiner Sprache, die Vielseitigkeit seiner Formen und die Suggestionskraft seiner Stimmungen begründen Lorcas internationalen Ruhm. Sie haben ihn zugleich zu einem der am meisten vertonten Dramatiker des 20. Jahrhunderts gemacht.

 

Buster Keatons Spaziergang

Deutsch von Enrique Beck / in der Bearbeitung von Herbert Meier
2D, 4H


Dieses Stück ist Teil von:

Drei kurze Spiele (Dialoge)
Deutsch von Enrique Beck / in der Bearbeitung von Herbert Meier
3D, 4H, 1 Kind