27.02.2017

Aktuelle Nachrichten

UA: "Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen" von Anja Hilling am Theater Basel
Paul Claudel verfasste 1905 mit Mittagswende sein vielleicht abgründigstes...

Hans Falladas "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" am Thalia Theater Hamburg
Willi Kufalt tritt nach fünfjähriger Haft mit unsicheren Schritten in das...

UA: "Der letzte Europäer" von Martina Clavadetscher am Theater Neumarkt in Zürich
Die Schweizer Autorin Martina Clavadetscher hat für das Theater Neumarkt in...

Neu bei FBE: "Die 9 Fridas" von Kaite O'Reilly
Ein schwerer Verkehrsunfall platzt in die Träume der jungen Frida Kahlo. Um...

Premiere: "Grimm!" in Wien und Hannover
Die gewitzte Märchen-Neuinterpretation Grimm! von Thomas Zaufke und Peter...

Premiere: "Linie 1" in Athen
Nächster Halt Akropolis! Volker Ludwigs Linie 1 ist auf der ganzen Welt...

Premiere: "Curtains" in Münster
Das Theater Münster serviert Thiel, Boerne und Wilsberg das Verbrechen auf...

Neu bei FBE: "Auerhaus" in der Theaterfassung von Robert Koall
Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht nach dem Muster...

Zum 70. Todestag von Hans Fallada
Am 5. Februar 1947 starb Hans Fallada im Alter von 53 Jahren. Seine Romane...

Neu bei FBE: "Lass dich sein" von Arne Lygre
Eine Frau spannt ihrer Freundin den Mann aus. Später betrügt sie ihn. Eine...

Neu bei FBE: "Bestimmt wird alles gut" von Kirsten Boie in der Theaterfassung von Konstanze Kappenstein
Was bedeutet es, neu anzufangen in einem Land, in dem alles fremd ist? Wie...

Jule Stynes "Gypsy" neuübersetzt von Henry Mason
Das preisgekrönte Musical Gypsy von Jule Styne, Stephen Sondheim und Arthur...

Zum Wiederentdecken: "Seelenwanderung" von Karl Wittlinger
Endlich wieder auf einem Spielplan: Seelenwanderung von Karl Wittlinger,...


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Aktuelle Premierenberichte
Menge, Wolfgang

Wolfgang Menge wurde 10. April 1924 in Berlin geboren und wuchs in Hamburg als Sohn eines Studienrats auf. Nach einem Volontariat beim German News Service, einem Vorläufer der Deutschen Presse Agentur, arbeitete Wolfgang Menge 1949 als einer der ersten Journalisten beim "Hamburger Abendblatt". 1954 ging er für "Die Welt" als Auslandskorrespondent nach Tokio und Hongkong. Menge war der erste deutsche Journalist, der mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau reiste. Ende der fünfziger Jahre kehrte er nach Deutschland zurück.

Wolfgang Menge schrieb zahlreiche Fernsehspiele, die durch ihre realistische, alle Möglichkeiten des Mediums Fernsehen ausnutzende Inszenierung großes Aufsehen erregten. So bewies er beispielsweise mit seinen Drehbüchern zu der Krimiserie "Stahlnetz" (1958-1968) seine Fähigkeit, aktuelle Entwicklungen in spannende Unterhaltungsstoffe umsetzen zu können. Ebenfalls für Aufsehen sorgte Menges Schöpfung des "Zollfanders Kressin", die ursprünglich als eigene Reihe geplant war, dann aber als SWF-Beiträge in die ARD-Serie "Tatort" integriert wurde. Sein größter Erfolg war die satirische Familienserie Ein Herz und eine Seele (1973-76) mit Heinz Schubert, der als "Ekel" Alfred Tetzlaff deutsche Fernsehgeschichte schrieb.

Wolfgang Menge erhielt für seine Arbeiten unter anderem den "Ernst Reuter Preis", den "Adolf Grimme Preis", den "Prix Futura", den "DAG-Preis", den "Prix Italia" und ein "Bambi".

 

Besuch aus der Ostzone

Folge 3 aus "Ein Herz und eine Seele"
3D, 5H

Die Beziehungen zur "DDR" beginnen sich gerade auf politischer Seite etwas aufzulockern. Die ideologischen Grenzen sind aber immer noch "zugemauert". Und in dieser Situation steht der Familie Tetzlaff Besuch ins Haus. Michaels Eltern wollen endlich ihre angeheirateten Verwandten kennen lernen. Alfred zeigt sich wieder einmal von seiner "besten" und "charmantesten" Seite. Nicht genug, daß die Eltern seines "roten" Schwiegersohns aus der Ostzone sind, und dann ist es noch eine besondere Schikane, daß sie ausgerechnet zu der Übertragung von der Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen kommen.


Dieses Stück ist Teil von:

Ein Herz und eine Seele
Nach den gleichnamigen TV-Folgen um "Ekel Alfred"
2D, 2H, variabel