29.08.2016

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Nominierungen für den "Deutschen Musical Theater Preis 2016"
Viele Glückwünsche an Maren Scheel und Stephan Kanyar. Ihr Musical Einstein -...

Neu bei FBE: "Broken German" von Tomer Gardi
Broken German ist ein normaler, übermütiger Großstadtroman. Wäre da nicht...

Sommertheaterpremieren Teil 3
Den vorläufigen Höhepunkt des sommerlichen Schauspiel- und...

Auswahllisten: Deutscher Kinder- und Jugendtheaterpreis 2016
Tolle Neuigkeiten: Wir freuen uns sehr, denn Zu klein, um ein Planet zu sein...

Neu bei FBE: "So bin ich nicht" von Anneliese Mackintosh
Greta ist 30 und hat schon einiges erlebt: Depression, Krankheit, Trennung,...

Fallada: Urfassung von "Kleiner Mann - was nun? / "Jeder stirbt für sich allein" in Tel Aviv
Hans Falladas Roman Kleiner Mann - was nun? wurde bei seinem Erscheinen 1932...

"Welt der Taumler" von Fanny Sorgo: Lesung am Badischen Staatstheater Karlsruhe
Am 07.07.2016 wird Fanny Sorgos surreales Spektakel Welt der Taumler am...

50 Jahre "Cabaret" von John Kander und Fred Ebb
20.11.1966: Uraufführung von John Kanders und Fred Ebbs Erfolgsshow Cabaret...

"Der Hund des alten Mannes" von Oliver Kluck als Hörspiel
Den Hörmonolog Der Hund des alten Mannes von Oliver Kluck inszeniert...

"2. Else-Lasker-Schüler-Stückepreis" an Nina Ender
Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr Nina Ender neben Maria Milisavljevic...


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Menge, Wolfgang

Wolfgang Menge wurde 10. April 1924 in Berlin geboren und wuchs in Hamburg als Sohn eines Studienrats auf. Nach einem Volontariat beim German News Service, einem Vorläufer der Deutschen Presse Agentur, arbeitete Wolfgang Menge 1949 als einer der ersten Journalisten beim "Hamburger Abendblatt". 1954 ging er für "Die Welt" als Auslandskorrespondent nach Tokio und Hongkong. Menge war der erste deutsche Journalist, der mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau reiste. Ende der fünfziger Jahre kehrte er nach Deutschland zurück.

Wolfgang Menge schrieb zahlreiche Fernsehspiele, die durch ihre realistische, alle Möglichkeiten des Mediums Fernsehen ausnutzende Inszenierung großes Aufsehen erregten. So bewies er beispielsweise mit seinen Drehbüchern zu der Krimiserie "Stahlnetz" (1958-1968) seine Fähigkeit, aktuelle Entwicklungen in spannende Unterhaltungsstoffe umsetzen zu können. Ebenfalls für Aufsehen sorgte Menges Schöpfung des "Zollfanders Kressin", die ursprünglich als eigene Reihe geplant war, dann aber als SWF-Beiträge in die ARD-Serie "Tatort" integriert wurde. Sein größter Erfolg war die satirische Familienserie Ein Herz und eine Seele (1973-76) mit Heinz Schubert, der als "Ekel" Alfred Tetzlaff deutsche Fernsehgeschichte schrieb.

Wolfgang Menge erhielt für seine Arbeiten unter anderem den "Ernst Reuter Preis", den "Adolf Grimme Preis", den "Prix Futura", den "DAG-Preis", den "Prix Italia" und ein "Bambi".

 

Die Beerdigung

Folge 4 aus "Ein Herz und eine Seele"
4D, 6H

Frau Grätz war eine wundervolle ältere Dame - nach der Meinung von Alfred Tetzlaff jedenfalls. Allerdings ist dies auch erst seine Meinung, seit Frau Grätz gestorben ist. Davor hat er sich nicht immer so freundlich über die Nachbarin geäußert. Und dass Rita und Michael ihn an so manche unfreundliche Äußerung von früher erinnern, ist ja mal wieder typisch. Aber was kann man von einem Sozi auch schon anderes erwarten.


Dieses Stück ist Teil von:

Ein Herz und eine Seele
Nach den gleichnamigen TV-Folgen um "Ekel Alfred"
2D, 2H, variabel