22.01.2017

Aktuelle Nachrichten

"Wie werde ich reich und glücklich" von Mischa Spoliansky am Nationaltheater Mannheim
Am 21. Januar wird am Nationaltheater Mannheim verraten, wie man gleichzeitig...

"Alles Schwindel" von Mischa Spoliansky an der Semperoper Dresden
Blonde Dame sucht vermögenden Gentleman für gemeinsame Abenteuer – Schwindel!...

Neu bei FBE: "American Hotel" von Sara Stridsberg
Nichts zeugt mehr vom Aufstieg der Stadt, vom lebendigen Treiben und...

Aktuell: "Premierenfeier" von Klaus Chatten
"Zuerst kommt die Politik. Dann kommt die Geschichte. Dann kommt der Erfolg...

UA: "Auerhaus" am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 7. Januar wird Auerhaus durch Robert Gerloff am Düsseldorfer...

Neu bei FBE: "Stella" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Greifer: Juden, die für die Gestapo auf Judenjagd gingen, bzw. gehen mussten....

Premiere: "Harold und Maude" am Theater in der Josefstadt
Am 26. Januar 2017 feiert Harold und Maude am Wiener Theater in der...

Neu bei DESCH: "Vor dem Entschwinden" von Florian Zeller
"Mitten im stärksten Sturm gibt es stets einen Vogel, der uns Zuversicht...

Zum Wiederentdecken: "Robinson soll nicht sterben" von Friedrich Forster
Daniel Defoe, der berühmte Autor des "Robinson Crusoe", fristet arm und...


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Menge, Wolfgang

Wolfgang Menge wurde 10. April 1924 in Berlin geboren und wuchs in Hamburg als Sohn eines Studienrats auf. Nach einem Volontariat beim German News Service, einem Vorläufer der Deutschen Presse Agentur, arbeitete Wolfgang Menge 1949 als einer der ersten Journalisten beim "Hamburger Abendblatt". 1954 ging er für "Die Welt" als Auslandskorrespondent nach Tokio und Hongkong. Menge war der erste deutsche Journalist, der mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau reiste. Ende der fünfziger Jahre kehrte er nach Deutschland zurück.

Wolfgang Menge schrieb zahlreiche Fernsehspiele, die durch ihre realistische, alle Möglichkeiten des Mediums Fernsehen ausnutzende Inszenierung großes Aufsehen erregten. So bewies er beispielsweise mit seinen Drehbüchern zu der Krimiserie "Stahlnetz" (1958-1968) seine Fähigkeit, aktuelle Entwicklungen in spannende Unterhaltungsstoffe umsetzen zu können. Ebenfalls für Aufsehen sorgte Menges Schöpfung des "Zollfanders Kressin", die ursprünglich als eigene Reihe geplant war, dann aber als SWF-Beiträge in die ARD-Serie "Tatort" integriert wurde. Sein größter Erfolg war die satirische Familienserie Ein Herz und eine Seele (1973-76) mit Heinz Schubert, der als "Ekel" Alfred Tetzlaff deutsche Fernsehgeschichte schrieb.

Wolfgang Menge erhielt für seine Arbeiten unter anderem den "Ernst Reuter Preis", den "Adolf Grimme Preis", den "Prix Futura", den "DAG-Preis", den "Prix Italia" und ein "Bambi".

 

Die Beerdigung

Folge 4 aus "Ein Herz und eine Seele"
4D, 6H

Frau Grätz war eine wundervolle ältere Dame - nach der Meinung von Alfred Tetzlaff jedenfalls. Allerdings ist dies auch erst seine Meinung, seit Frau Grätz gestorben ist. Davor hat er sich nicht immer so freundlich über die Nachbarin geäußert. Und dass Rita und Michael ihn an so manche unfreundliche Äußerung von früher erinnern, ist ja mal wieder typisch. Aber was kann man von einem Sozi auch schon anderes erwarten.


Dieses Stück ist Teil von:

Ein Herz und eine Seele
Nach den gleichnamigen TV-Folgen um "Ekel Alfred"
2D, 2H, variabel