26.10.2014

Anmeldung
Bestellung
Kataloge und Broschüren
Fallada, Hans
Löschen

Bestellung abschließen

Hinweise zu Bestellbeschränkungen und Kosten. Hilfe

Kataloge
Amateurtheater
Datenschutz
Menge, Wolfgang

Wolfgang Menge wurde 10. April 1924 in Berlin geboren und wuchs in Hamburg als Sohn eines Studienrats auf. Nach einem Volontariat beim German News Service, einem Vorläufer der Deutschen Presse Agentur, arbeitete Wolfgang Menge 1949 als einer der ersten Journalisten beim "Hamburger Abendblatt". 1954 ging er für "Die Welt" als Auslandskorrespondent nach Tokio und Hongkong. Menge war der erste deutsche Journalist, der mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau reiste. Ende der fünfziger Jahre kehrte er nach Deutschland zurück.

Wolfgang Menge schrieb zahlreiche Fernsehspiele, die durch ihre realistische, alle Möglichkeiten des Mediums Fernsehen ausnutzende Inszenierung großes Aufsehen erregten. So bewies er beispielsweise mit seinen Drehbüchern zu der Krimiserie "Stahlnetz" (1958-1968) seine Fähigkeit, aktuelle Entwicklungen in spannende Unterhaltungsstoffe umsetzen zu können. Ebenfalls für Aufsehen sorgte Menges Schöpfung des "Zollfanders Kressin", die ursprünglich als eigene Reihe geplant war, dann aber als SWF-Beiträge in die ARD-Serie "Tatort" integriert wurde. Sein größter Erfolg war die satirische Familienserie Ein Herz und eine Seele (1973-76) mit Heinz Schubert, der als "Ekel" Alfred Tetzlaff deutsche Fernsehgeschichte schrieb.

Wolfgang Menge erhielt für seine Arbeiten unter anderem den "Ernst Reuter Preis", den "Adolf Grimme Preis", den "Prix Futura", den "DAG-Preis", den "Prix Italia" und ein "Bambi".

 

Die Bombe

Folge 5 aus "Ein Herz und eine Seele"
2D, 4H

Alfred kommt nichtsahnend nach Hause, freut sich auf ein gemütliches Wochenende und was findet er vor: Eine Bombe! Natürlich liegt da nicht einfach eine Bombe herum, noch ist sie im Paket verborgen. Aber für denkende Menschen ist auf den ersten Blick klar, was Else gar nicht bemerkte, als die das Paket für einen Nachbarn entgegennahm. Der Adressat ist ein Araber oder jedenfalls irgendeiner von diesen Orientalen, von denen man weiß, was sie sich so per Post schicken lassen...


Dieses Stück ist Teil von:

Ein Herz und eine Seele
Nach den gleichnamigen TV-Folgen um "Ekel Alfred"
2D, 2H, variabel