08.02.2016

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Neu bei FBE: "Bestimmt wird alles gut" von Kirsten Boie / Klett Kinderbuch
Im Klett Kinderbuch Verlag ist mit Bestimmt wird alles gut ein besonderes...

DE: "Zersplittert" von Alexandra Badea am Schauspiel Hannover
Am 07. Februar 2016 findet am Schauspiel Hannover die deutsche Erstaufführung...

ÖE und mehr: "Die Lüge" am Theater Phönix in Linz, "Vater" am Theater in der Josefstadt und am Schauspielhaus Bochum
Im Februar freuen wir uns gleich über drei Premieren von Stücken des...

Neu bei FBE: "Freiheit" von Volker Schmidt
Nana und Mark, seit einiger Zeit ein Paar, sind typische Vertreter jener...

Neu bei FBE: "Einstein – Das Musical" von Stephan Kanyar und Maren Scheel
Albert Einstein – eine Legende schon zu Lebzeiten. Er revolutionierte die...

Neu bei FBE: "Das Mädchen von weither" von Emma Broström
Ein dunkler Wald. Ein kleines Mädchen stapft einsam durch tiefen Schnee, es...

Neu bei DESCH: "Ein Freund von früher" von Peter Buchholz
Sarah und Marc haben ein stabiles Leben aufgebaut. Doch eines Tages sitzt in...

UA: "Wir sind die Neuen" von Ralf Westhoff am Theater Heidelberg
"By the way, wenn ihr damals ein bisschen flotter gewesen wärt, dann müssten...

"Der Kongress tanzt" an der Volksoper Wien
Die Volksoper tanzt! Am 20. Februar feiert die Volksoper, Wien Premiere von...

"Can-Can" in Baden bei Wien
"Ganz Paris träumt von der Liebe" – Can-Can, neben Kiss Me, Kate Cole Porters...

Zum Wiederentdecken: "Sugar Dollies" von Klaus Chatten
"This wildly satirical comedy bursts with ideas. Klaus Chatten´s mordant...


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Coubier, Heinz

Heinz Coubier (1905 - 1993), eigentlich Heinz Kuhbier, arbeitete als Theaterregisseur und Schriftsteller. Seinen wahrscheinlich größten Erfolg erzielte er mit der Komödie Aimée.

Der Sohn eines Unternehmers hatte Kunstgeschichte und Theater- und Literaturwissenschaft studiert und wirkte ab 1931 als Regisseur in Berlin. 1935 bekommt er das Berufsverbot. Bis zum Kriegsende kann er als freiberuflicher Schriftsteller tätig sein; anschließend arbeitet er wieder als Regisseur. Er schrieb für den Bayerischen Rundfunk, veröffentlichte aber auch Dramen, Erzählungen und Essays, beispielsweise für die Monatszeitschrift Merkur. Dem Film lieferte er mehrere Vorlagen oder Drehbücher. 1975 erhielt er den Tukan-Preis der Stadt München.

 

Bluff (100 000 000 Dollar)

Komödie (3 Akte)
von Heinz Coubier
2D, 7H

Nach minutiös vorbereiteter und präzis durchgeführter Schweißarbeit muss der Einbrecher feststellen, dass der angeblich gefüllte Tresor, nicht einen einzigen Sou beherbergt. Amélie, das überraschte, Negligé-gewandete Opfer, gesteht bei einem Beruhigungs-Cognac, dass sie kurz vor dem Konkurs steht. Soviel Unverfrorenheit, Schönheit, seriöse Ausstrahlung und souveräne Nonchalance bringt den juristisch gebildeten Dieb, Dr. Renard, auf die Idee, die persönliche Wirtschaftskrise mittels eines grandiosen Bluffs zu beenden. Noch in der Nacht werden 100 Millionen Dollar "geboren", die der amerikanische Onkel MacDonald seiner Nichte Amélie hinterlässt. Das freudige Ereignis wird Amélies jüngerer Schwester Madelon und dem Butler Théotime verkündet.

Renard hat richtig kalkuliert: Amélies positive Aura und die schwindelnde Höhe der Erbsumme lassen keinerlei Zweifel aufkommen. Bargeld raschelt von ganz allein ins Haus, die Banken wetteifern um die Millionenerbin in spe. So steigt Amélie zur krisenfesten Exponentin des Welthandels auf. Doch ihre Gefühle bleiben auf der Strecke. Die zahlreichen Verehrer empfindet sie als lästige Mitgiftjäger, weshalb Renard einen Präsentier-Verlobten beschafft. Aufgrund einer Verwechslung engagiert Amélie mit André den falschen Begleiter, macht im Hinblick auf den Mann den richtigen Griff.

Das Happyend lässt allerdings noch auf sich warten. Amélie überfällt Offenbarungswut; sie will aus Renards Bluff-Spiel aussteigen. Parallel ist Madelons Verlobter Paul dem Betrug auf der Spur. Sowohl Amélie als auch Paul verbringen eine Nacht im Gefängnis, während Renard versucht, den Diebstahl der Millionen-Erbschaft zu inszenieren. Schließlich naht die Rettung durch und mit André: Der Pseudo-Verlobte gegen Honorar erweist sich nämlich als Erbe eines Bankhauses und als gestandener Millionär, der lieber heute als morgen mit Amélie "fusionieren" möchte.

Bluff ist eine klassische Boulevardkomödie mit viel Esprit, intelligenten Dialogen und dankbaren Rollen.

Die Aufführungsrechte für dieses Werk vertritt Felix Bloch Erben im Auftrag der Edition Meisel GmbH, Berlin.