22.04.1151

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Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Das Ballhaus

(Le Bal)
nach einer Idee des Théâtre du Campagnol
Für die alten Bundesländer bearbeitet von Jochen Schölch


Das Ballhaus, ein fiktiver Ort, wird zum Schauplatz der Erinnerung, zu einer Zeitreise durch ein Jahrhundert deutsche Geschichte. Gestartet wird in den wilden 20er Jahren. Ob Großindustrieller oder Ganove, Gigolo oder Diva, Revoluzzer oder Mitläufer – man trifft sich auf der Tanzfläche und alles schwingt in Ekstase und frivoler Ausgelassenheit. Doch mit dem Börsenkrach und der Machtergreifung der Nazis folgt das böse Erwachen – der Tanz wird zum Gleichschritt das Ballhaus zum Unort. 3. Reich, 2. Weltkrieg, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, die Studentenunruhen, die bleierne Zeit und schließlich der Mauerfall: Auf dem Parkett wirbeln Menschen durch acht Jahrzehnte. Ein Modetanz nach dem anderen erobert den Tanzboden. Kein einziges Wort wird gesprochen – und trotzdem fängt das Stück das Lebensgefühl der verschiedenen Jahrzehnte ein. Im Tempo des Charleston spiegelt sich der Wahnsinn der „Roaring Twenties“, das Auflehnen gegen allzu starkes Reglement in den 50er Jahren ebnet dem amerikanischen Swing und Rock ’n’ Roll den Weg auf die Tanzfläche Der Tanz wird Ausdruck des Protestes, spiegelt die Studentenunruhen der 68er. Es geht nicht mehr um Form, es geht um Rhythmus und individuellen Ausdruck.

"Das Ballhaus" beleuchtet den kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Wandel des vergangenen Jahrhunderts. In den getanzten Bildern spiegeln sich große und kleine Ereignisse. Es sind Geschichten von Liebe, Leidenschaft, Eifersucht und Verrat, Verzweiflung und Hoffnung. Egal, wie die Zeiten sind, die Menschheit tanzt. Wenn es sein muss, auf dem Vulkan.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

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