24.05.2016

Aktuelle Nachrichten

UA: "Die lebenden Toten oder Monsters of Reality" bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Die Ruhrfestspiele Recklinghausen zeigen in diesem Jahr in Koproduktion mit...

"Alma und das Genie" in der Bar jeder Vernunft
Selbst für eine Jahrhundertmuse eine große Sache: Alma Mahler, alias Nini...

Neu bei FBE: "Wie Großvater schwimmen lernte" von Viola Rohner
Als Sophia noch Sophietta war, dünn wie ein Salatblatt und mit Zahnlücke,...

Neu bei DESCH: "Die gefälschte Wahrheit" von Peter Buchholz
"Erben bringt Scherben", diese Erfahrung machen die grundverschiedenen...

Neu bei FBE: "Feuer fangen" von Luc Tartar
Die Welt scheint stillzustehen in diesen Sekunden. Alle halten den Atem an:...

Neu bei DESCH: "Frauentag" von Daniel Besse
Stellen Sie sich vor, Ihr ärgster politischer Widersacher ist tot und Sie...

Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks "Martin L." zum Luther-Jahr 2017
Titel, Thesen, Temperamente – 2017 ist Luther-Jahr! Am  31. Oktober 1517...

UA: "Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften" von Irmgard Keun in Frankfurt
Am 8. Mai gelangt am Theaterhaus Frankfurt zum ersten Mal Irmgard Keuns...

Neu bei FBE: "Lenz Ewiger Durst" von Anja Hilling
Georg Büchners "Lenz" beschreibt eine Fluchtbewegung, und auf der Flucht hat...

DSE: "Zurück auf Anfang" am Wolfgang-Borchert-Theater
Am 26. Mai 2016 findet am Wolfgang Borchert Theater in Münster die...

Sommerpremieren Teil 1
Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm wieder einige Premieren unter freiem...

Zum Wiederentdecken "Schlachthaus" von Kaite O'Reilly
Schlachthaus, das erste Stück der irisch-englischen Autorin Kaite O'Reilly,...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Bruno FrankFrank, Bruno

Der Dichter Bruno Frank wurde am 13. Juni 1887 als Sohn eines Bankiers in Stuttgart geboren, studierte an verschiedenen Universitäten Jura und Philosophie und schloss in Tübingen seine Ausbildung mit dem Doktorat der Philosophie ab. Frühzeitig bereiste er die Mittelmeerländer Frankreich, Italien und Spanien. Der erste Weltkrieg führte ihn nach Flandern und Polen. Die Nachkriegsjahre verlebte er als freier Schriftsteller, befreundet mit Thomas Mann, Klabunt und Lion Feuchtwanger, acht Jahre in Oberbayern und weitere acht Jahre in München. Zusammen mit seiner Frau Liesl, Tochter der bekannten Operettendiva Fritzi Massary und eines österreichischen Adligen, verließ Bruno Frank mit seiner Familie Deutschland einen Tag nach dem Brand des Berliner Reichstagsgebäudes im März 1933. Sie lebten in Österreich, in der Schweiz, in Frankreich und in England, bis sie sich 1939 in Beverly Hills (Südkalifornien) niederlassen. Dort starb Bruno Frank am 20. Juni 1945.

 

Bibikoff

Lustspiel in drei Akten
frei nach einer Humoreske Dostojewskis
5D, 5H

Staatsrat Bibikoff plagt die Eifersucht. Er betet seine schöne Frau Glafira an, verfolgt hysterisch jeden ihrer Schritte, stolpert dabei aber nur von einer grotesken Situation in die nächste. In seiner Entdeckerwut, den imaginären Liebhaber zu erwischen, gerät er in die verzwicktesten Situationen. Denn die von ihm verfolgten Nebenbuhler entpuppen sich alle als harmlos. Seine Glafira ist treu wie Gold.

Nach einem Opernabend kommt Bibikoff nicht nach Hause. Glafira vermutet ob des eifersüchtigen Verfolgungswahns ihres Mannes die fürchterlichsten Katastrophen. Während der Opernaufführung glaubte Bibikoff wieder einmal, eine Liebesspur gesichtet zu haben. Auf dem Pirschgang nach der Fährte seiner vermeintlich ungetreuen Frau platzt er jedoch unvermittelt in ein idyllisches Rendezvous einer wildfremden Dame mit einem jungen Mann. Große Bestürzung, als nun auch noch der Ehemann der jungen Dame unerwartet heimkehrt. Bibikoff und der junge Liebhaber müssen sich unter dem Bett verstecken. Hier entwickeln sich haarsträubende Szenen. In einem günstigen Moment entkommt der Liebhaber, aber Bibikoff wird vom Ehemann ertappt....