11.08.2014

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: Sascha Hawemanns Theaterfassung "Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe"
Am 5. Juni feierte Sascha Hawemanns Bühnenbearbeitung Meine Schwester ist...

Zum Wiederentdecken: "Towarisch" von Jacques Deval
Prinz Ouratieff lebt mit seiner Frau unter ärmlichsten Umständen in der...

Rückblick: "Ein Mann will nach oben" am Schauspielhaus Bochum
"Karl steht verloren im Treiben: Paare flanieren, Dienstboten wuseln zwischen...

Sommerpremieren Teil 2
Und weiter geht's mit dem zweiten Teil der diesjährigen Sommerpremieren....

DSE: "Backbeat" am Altonaer Theater Hamburg
Kaum neigt sich die Spielzeit dem Ende zu, sind in Hamburg die Pilzköpfe los...

Neuübersetzung: "High Society" von Edith Jeske, Claudia & Knut Lehmann
Als 1997 der Film "High Society" als Musical in San Francisco auf die Bühne...

"was innen geht" von Anja Hilling auf der Long List des Deutschen Jugendtheaterpreises 2014
2013 wurde was innen geht mit dem Deutsch-Niederländischen...

Neu bei FBE: "Someone is Going to Come" von Knut Vaage und Jon Fosse
Er und Sie haben sich ein altes Haus gekauft, fernab der Stadt, an einer...

UA: "Jedermann" bei den Erfurter Domstufen-Festspielen
Das erprobte Autorenduo Peter Lund und Wolfgang Böhmer hat sich zum ersten...

Prix Molière für das beste Stück 2014 an "Vater" von Florian Zeller
Am 2. Juni 2014 wurde in Paris im Théâtre des Follies-Bergère erneut der...

10 Jahre "Cabaret" in Berlin – die Bar jeder Vernunft feiert Jubiläum!
Willkommen. Bienvenue. Welcome in der Bar Jeder Vernunft. Vor zehn Jahren...

UA: "Casanova" im Anhaltischen Theater Dessau
Die Herren, die am 4. Juli das Anhaltische Theater Dessau besuchen, müssen...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Bruno FrankFrank, Bruno

Der Dichter Bruno Frank wurde am 13. Juni 1887 als Sohn eines Bankiers in Stuttgart geboren, studierte an verschiedenen Universitäten Jura und Philosophie und schloss in Tübingen seine Ausbildung mit dem Doktorat der Philosophie ab. Frühzeitig bereiste er die Mittelmeerländer Frankreich, Italien und Spanien. Der erste Weltkrieg führte ihn nach Flandern und Polen. Die Nachkriegsjahre verlebte er als freier Schriftsteller, befreundet mit Thomas Mann, Klabunt und Lion Feuchtwanger, acht Jahre in Oberbayern und weitere acht Jahre in München. Zusammen mit seiner Frau Liesl, Tochter der bekannten Operettendiva Fritzi Massary und eines österreichischen Adligen, verließ Bruno Frank mit seiner Familie Deutschland einen Tag nach dem Brand des Berliner Reichstagsgebäudes im März 1933. Sie lebten in Österreich, in der Schweiz, in Frankreich und in England, bis sie sich 1939 in Beverly Hills (Südkalifornien) niederlassen. Dort starb Bruno Frank am 20. Juni 1945.

 

Bibikoff

Lustspiel in drei Akten
frei nach einer Humoreske Dostojewskis
5D, 5H

Staatsrat Bibikoff plagt die Eifersucht. Er betet seine schöne Frau Glafira an, verfolgt hysterisch jeden ihrer Schritte, stolpert dabei aber nur von einer grotesken Situation in die nächste. In seiner Entdeckerwut, den imaginären Liebhaber zu erwischen, gerät er in die verzwicktesten Situationen. Denn die von ihm verfolgten Nebenbuhler entpuppen sich alle als harmlos. Seine Glafira ist treu wie Gold.

Nach einem Opernabend kommt Bibikoff nicht nach Hause. Glafira vermutet ob des eifersüchtigen Verfolgungswahns ihres Mannes die fürchterlichsten Katastrophen. Während der Opernaufführung glaubte Bibikoff wieder einmal, eine Liebesspur gesichtet zu haben. Auf dem Pirschgang nach der Fährte seiner vermeintlich ungetreuen Frau platzt er jedoch unvermittelt in ein idyllisches Rendezvous einer wildfremden Dame mit einem jungen Mann. Große Bestürzung, als nun auch noch der Ehemann der jungen Dame unerwartet heimkehrt. Bibikoff und der junge Liebhaber müssen sich unter dem Bett verstecken. Hier entwickeln sich haarsträubende Szenen. In einem günstigen Moment entkommt der Liebhaber, aber Bibikoff wird vom Ehemann ertappt....